Ruhwarden Sonderausstellungen in der Galerie am Wehlhamm in Ruhwarden sind seit 30 Jahren ein fester Bestandteil der Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“. Galeristin Silke Trolldenier ist Gründungsmitglied des „Gezeiten“-Arbeitskreises, ihr Mann Klaus Trolldenier leitete 16 Jahre lang dieses Gremium – Anlass genug, auf 30 Jahre „Malerische Gezeiten“ zurückzublicken.

Bei der gleichnamigen Ausstellung, die am Sonntag eröffnet wurde, zeigen zwölf Künstlerinnen und Künstler in der Retrospektive ihre Sichtweise auf Land und Leute. Über 40 Kunstfreunde fanden sich ein, um sich die Werke anzusehen und der Musik von Karin Gerdes (Blockflöte) und Johannes Kirchberg (Cembalo) zu lauschen.

Silke Trolldenier erinnerte an die vielen Künstler, die sich in den vergangenen drei Jahrzehnten in der Galerie am Wehlhamm präsentiert haben. Die Auswahl der rund 30 Werke, die noch bis zum 29. Oktober dort zu bewundern sind, sei ihr schwer gefallen.

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„Das Konzept dieser Ausstellung hat uns besonders viel Kopfzerbrechen bereitet“, bekannte Klaus Trolldenier. Schließlich sollte die enorme Bandbreite der Kunstschaffenden mit der Ausstellung gewürdigt werden.

Das ist gelungen, denn bei einem Rundgang bietet sich dem Betrachter eine Vielfalt an Motiven, die von der Landschaftsmalerei bis zu Porträts, von Collagen bis zu den dreidimensionalen „Guckkastenbilder“ von Dagmar Richard reicht. Zarte Bilder in Aquarellfarben steuert Ortrun Wiechers-Schmitgen bei, während Bärbel Deharde mit ihren großformatigen Werken Traumgeschichten erzählt. Verena Rhyn-Bolte zeigt ausdrucksstarke Bilder in expressiver Farbgebung. Christine Merle Pape bildet mit ihrer Collage von Mutter und Kind einen Aspekt des aktuellen Tagesgeschehens ab: „Wenn man möchte, kann man die beiden als Flüchtlinge einordnen“, so Klaus Trolldenier.

Er wies indes darauf hin, dass sich der Betrachter der Werke, darunter auch hölzernen Skulpturen, seine eigene Gedanken machen und sich von den Titeln nicht zu vorschnellen Schlussfolgerungen verleiten lassen sollte. Als besonders gelungen bezeichnete er das Werk „Die Lesung“ von Hartmut Bolte, das der Künstler in altmeisterlicher Art auf die Leinwand gebracht habe.

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