Leserbrief von Manfred Reckert zur Tanzveranstaltung am Stadtfestsonntag (Ð vom 25. August: „Zappelei mit Werbung“)

Herr Reckert beginnt seinen Leserbrief mit der unerhörten Unterstellung ,,Über wie viele Beziehungen bei den Verantwortlichen muss man verfügen...“. Letztendlich heißt es nichts anderes, als dass Ebby’s Tanztruppen oder gar der Liebling aller Kinder, Volker Rosin, mit Herrn Venema und Herrn Lenz unter einer Decke stecken und einen internationalen Konflikt mit dem englischen Königshaus wohlwollend in Kauf genommen haben, weil sie vor den Gästen unserer Partnerstadt Peterlee auftreten durften. The Queen is anscheinend not amused.

Okay, die jungen Tänzerinnen von der britischen Insel hätten es wahrlich verdient gehabt, vor größerem Publikum auftreten zu dürfen. Leider lichteten sich aber nach Ende der Darbietungen von Ebby’s ,,Zappelisten“, so wie Sie sie bezeichnen, rasch die Reihen und nur eine Handvoll Kulturwilliger verblieb noch vor der Bühne. Sorry for that.

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Leider haben Sie sich in Ihrem Anfall anglophilen Meckerns massiv im Ton vergriffen. Nicht nur, dass Sie dem Leiter von Ebby’s Tanztruppen, Herrn Ebbers, und den Veranstaltern Lenz/Venema beziehungsschwangere Mauschelei unterstellen, Sie beleidigen mit Ihren Außerungen auch noch die vielen Kinder, Jugendliche und die Damen der Ü-50-Fraktion aus Ebby’s Tanzriege. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Die Freude am Tanz oder an rhythmischer Gymnastik zu moderner Popmusik aber als Zappelei zu bezeichnen, empfinde ich als äußerst arrogant.

Vielleicht haben Sie in frühen Jahren eine Welttanznadel in Gold im Tanzkurs erworben, die im Keller so vor sich hinrostet, und sind in der Lage, eine super Rumba nach internationalem Standard des DTV aufs Parkett zu legen. Die Berechtigung, aktive Jugendarbeit in Sachen sportlicher Freizeitgestaltung zu kritisieren, gab es meines Wissens aber nicht als Gimmick dazu.

Kunst ist Ansichtssache. Kunst kommt nun einmal von Können und jeder Anfang ist schwer. Und das, was Ebby und sein Team seinen Mitgliedern mit sehr viel Herzblut beibringt, ist alles andere als armselig. Wenn ich die Freude am Tanzen in den Augen der ,,zappelnden“ Kinder oder der anderen Tänzer sehe und den Mut, sich vor hunderten Menschen auf großer Bühne zu präsentieren, betrachte, so empfinde ich Ihre Zeilen als arrogant anmaßend.

Wenn sich – wie Sie es fordern – überhaupt jemand entschuldigen sollte, so doch der modische Berater der jungen Damen aus Peterlee. Deren Outfit ähnelte eher einer personifizierten Christbaumkugel in Gold als dem eines Tüttüs ` la prèt ` porter.

Lieber Herr Reckert, ich empfehle lhnen: Kaufen Sie sich ein T-Shirt mit dem Aufdruck ,,Zappeln find’ ich doof’“, tanzen Sie eine Rumba und zügeln Sie sich zukünftig in Ihren Kritikäußerungen,

Thomas Maréchal, Nordenham

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