SüRWüRDEN Die Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Penner Paul“ war mit rund 140 Zuschauern ausverkauft. Darüber staunten nicht nur die Darsteller der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden-Alse am Freitagabend in der Gaststätte Kaliwoda. Auch die Vorsitzende Renate Horstmann freute sich über die gute Resonanz.

In den vergangenen Jahren war die Premiere eher ein Sorgenkind gewesen. Es gab Probleme beim Kartenverkauf. Vielleicht lag es jetzt am lustigen Dreiakter aus der Feder von Norbert Tank, der viel Spaß und Unterhaltung versprach und somit auch viele Premierengäste anlockte.

In „Penner Paul“ geht es nicht nur um die beiden Obdachlosen Paul (Herold Menssen) und Pauline (Irmgard Hellmers), die in Lumpenjeans und wuseliger Haarpracht jeden Morgen den Hühnern von Bäuerin Herta (Anne Petershagen) die Eier klauen und dafür auch noch ein paar Pfennige ins Nest legen. Bäuerin Herta wird vom Bürgermeister (Hans-Hermann Wunderlich) und dem Bauunternehmer Schneider (Helmut Melius) fast schon genötigt, ihren Grundbesitz zu veräußern, damit Hotels und Bungalows darauf entstehen können. Gut, dass Anke (Daniela Steffens) ihrer Tante hilfreich zur Seite steht und auch den Hühnerfutterklau der Nachbarin Elfriede (Birgit Schenk) schnell bemerkt.

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Dass der Sekretär des Bauunternehmers (Neuling Andreas Wulf) Anke schöne Augen macht und einen Liebesbrief verfasst, sei nur am Rande erwähnt. Der kreisende Pleitegeier über Hertas Gutshof treibt so manche Schurkerei auf den Plan und macht auch vor der Nachbarin nicht halt.

Die Inszenierung der Sürwürder Theatergruppe hat viel Witz und Charme und entlockte den Zuschauern so manchen Lacher. Das Bühnenbild, für das Helmut Melius verantwortlich ist, wurde von Anne Petershagen und Daniela Steffens sehr detailreich und liebevoll gestaltet und trug zu einer gelungenen Aufführung bei. Topusterin Erika Wehlau hatte wenig zu tun in ihrem kleinen runden Bühnenkasten und konnte sich entspannt zurücklehnen. Für die Maske waren Marina Bruns und Ruth Bohlken verantwortlich, die Technik installierten Hans-Hermann Mustermann und Wilfried Oltmanns. Als Inspizientin hatte Gertrud Harde die Oberaufsicht über das gesamte Geschehen.

Wer „Penner Paul“ erleben möchte, sollte sich die weiteren Termine der Aufführungen am 16., 18., 23. und 25. Januar jeweils ab 20 Uhr vormerken. Am Sonntag, 27. Januar, gibt es eine Nachmittagsvorführung mit Kaffee und Kuchen, die um 15 Uhr beginnt. Zusätzlich wird am 13. und am 20. Januar jeweils um 15 Uhr eine Seniorenaufführung stattfinden.

Karten können im Vorverkauf bei Kaliwoda, der Bäckerei zur Horst oder im Bastelgeschäft in Rodenkirchen erworben werden.

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