Elsfleth „Ich erkenne doch bestimmt niemanden mehr“, sagte Beate Asche, gleich darauf nahm sie Thomas Nakaten in die Arme. „Mensch, du bist doch Thomas und das, ist das nicht Ralf Gröndahl? Der hat sich ja gar nicht verändert.“ Zum Jahrgangstreffen des Schulabgangs 1985 trafen sich jetzt ehemalige Schüler der Realschule, der heutigen Oberschule, in Elsfleth.

Christian Hoepfner hatte zu diesem Treffen geladen. Von den damals 63 Mitschülern waren rund 50 seiner Einladung gefolgt. „Ich bin dem Sekretariat der Schule sehr dankbar, dass es mich bei der Suche nach den Ehemaligen so toll unterstützt hat“, sagte er. Für viele war es ein Heimspiel, denn sie wohnen und leben noch heute in Elsfleth oder im Umland. Andere nahmen Anreisen von bis zu 700 Kilometern auf sich, um bei diesem besonderen Treffen dabei zu sein.

Zu Beginn stand eine Besichtigung der Oberschule auf dem Programm. Schulsekretärin Ulrike Giessel führte die muntere Schar durch das Gebäude.

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Die Gäste klönten und schnatterten wie damals, nur mit dem Unterschied, dass die ehemaligen Lehrkräfte Ilse Hammer, Elfriede Popken sowie Beate und Manfred Asche, nicht zur Ruhe mahnten, sondern angeregt mitplauderten.

Viele erinnerten sich an die Tage, an denen im „Grünen Salon“ alle 14 Tage eine Disco veranstaltet wurde oder an die wichtigste Anlaufstelle im Sommer – die Hausmeisterwohnung, an der das Thermometer anzeigte, ob die Wärme für hitzefrei ausreichte oder nicht.

Auch an kleine Streiche erinnerten sich die Ehemaligen. „Streiche waren doch ganz normal“, sagte daraufhin die 91-Jährige ehemalige Lehrerin für Englisch und Sport, Ilse Hammer, „aber sie hatten nie etwas Kriminelles.“ Im Anschluss an den Besuch in der Schule schwelgten die Besucher noch bis in die frühen Morgenstunden auf der Lissi in Erinnerungen und frischten alte Freundschaften auf.

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