NORDENHAM „Irgendwas ist immer“ heißt das neue Programm der Brüder Podewitz, die an diesem Freitag, 24. September, zu einem erneuten Gastspiel in die Nordenhamer Jahnhalle kommen. Die beiden Kabarettisten aus Bremerhaven haben ein Genre kreiert, das sie „Autoritäre Unterhaltung“ nennen. Tatsächlich bekommt das Publikum gelegentlich was zwischen die Hörner – aber der Spaßfaktor ist dabei kaum zu überbieten.

Ab 20 Uhr ist das Duo Podewitz in der Jahnhalle zu hören. Das Publikum kann sich auf ein Wortgewitter freuen. Schonungslos zerpflücken die beiden Rhetorik-Rebellen die Sprache. Und das Ganze hat einen hohen – wenn auch „autoritären“ – Unterhaltungswert.

Am Freitag, 1. Oktober, ebenfalls ab 20 Uhr, geht’s in der Jahnhalle musikalisch weiter – und zwar mit Crazy Chris Kramer & Band. Chris Kramer hat für seine Live-Shows eine handverlesene Crew zusammengestellt, die hellwach auf jeden Fingerzeig reagiert: Vom aufputschenden Rock’n’Roll sofort umschalten auf zarte Blues-Zwischentöne und wieder zurück. Funky-Groove und Country-Feeling – möglichst gleichzeitig. Und schwerblütigen Soul müssen Kramers Musiker ebenso locker aus dem Ärmel schütteln wie einen lockeren Swing. Zum Glück hat er in Martin Engelien am Bass, Josef Kirschgen am Schlagzeug und Dirk Edelhoff an der Gitarre drei Musiker gefunden, die diesen Anspruch meisterhaft erfüllen.

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Am Sonnabend, 2. Oktober, heißt das Motto in der Jahnhalle „Rock gegen Gewalt“. Auf Initiative der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) und in Zusammenarbeit mit dem Verein Fonsstock laden mehrere Gewerkschaften dazu ein. Bei der fünften Auflage der Veranstaltung, zu der rund 200 Besucher erwartet werden, wollen vier Bands den Gästen ordentlich einheizen.

Die Besetzung ist international. Ein Heimspiel hat die Nordenhamer Gruppe Sauerkraut. Die Nachwuchsband der Realschule I hat Rock und Pop im Programm. Außerdem spielt die Gruppe 20 Belows aus Kopenhagen, die eine Mischung aus US-Punk und britischem Punkrock mitbringt. The Apers aus Rotterdam spielen Punkrock in Anlehnung an die legendären Ramones. Und die Mad Monks aus Bremen haben vor allem Ska-Punk im Programm. Die Musiker aus der Hansestadt haben bereits im vergangenen Jahr die Jahnhalle zum Kochen gebracht.

Begrüßt werden die Besucher von Melanie Weiper, der Jugendvertreterin der IGBCE und von Edwin Krüger, dem Präventionsbeauftragten der Polizei-Inspektion Cuxhaven-Wesermarsch. Der Konzert-Reigen beginnt um 19.30 Uhr.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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