Nordenham Bei einem Jugendfestival haben am vergangenen Sonnabend drei Bands die Jahnhalle in Nordenham gerockt. Organisiert wurde diese Veranstaltung von der Gewerkschaftsjugend der IG Metall und der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) sowie von dem Jugendparlament Nordenham.

Duo seit drei Monaten

Eröffnungsact des Abends war die Band Anymore, die bereits seit 2011 existiert. Damals bestand die Gruppe noch unter dem Namen Destiny’s Call aus fünf Mitgliedern, seit knapp drei Monaten ist sie nur noch ein Duo. Dazu gehören der 17-jährige Sänger und Gitarrist Tobias Wettermann und der 19 Jahre Sänger und Perkussionist Jan-Ole Müchler. Kennengelernt haben sie sich über ein Band-Projekt von Volker Hofschildt in Blexen – sie waren sich auf Anhieb sympathisch.

Die beiden Jungs spielten außer Liedern von Bon Jovi, John Lennon, Rise Against und Linkin Park ein selbst komponiertes Stück, das sehr gut beim Publikum ankam. „Das Lied entstand nach einer Zeit, in der ich viel durchgemacht habe. Familiäre Verluste und andere Probleme haben ihre Spuren hinterlassen. Der Song drückt aus, dass ich immer weiter machen möchte, bis ich mein Ziel erreiche. Er stellt das Ende eines schlechten Kapitels und gleichzeitig den Anfang eines besseren dar“, sagte Tobias Wettermann.

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Begeistert stellten die jungen Musiker fest, wie gut sie beim Publikum ankamen. Als sie nach zwei Zugaben die Bühne widerwillig für die nächste Band räumten, herrschte ausgelassene Stimmung. „Wir hätten nicht gedacht, dass wir so gut ankommen. Es ist zwar schade, dass recht wenig Besucher anwesend waren. Aber die Anwesenden haben für Stimmung gesorgt“, lobte das Duo die Gäste.

Abgelöst wurden sie von Hard Birth, einer Band, die aus Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren besteht. Sängerin Davina Carstens performte gemeinsam mit den Gitarristen Ben Göckemeyer und Jan Spohler, Schlagzeuger Sebastian Schmidt und Keyboarder Ben Minßen Lieder von den White Stripes, den Red Hot Chili Peppers und den Ärzten. Am Bass wurden sie tatkräftig von ihrem Coach Dennis Eickermann unterstützt. Rock stand während des gesamten Auftritts im Fokus.

Blues und Rock

Abgerundet wurde der Abend mit dem Auftritt der Band House of Blues and Rock (HoBaR), die sich an die Musikrichtung der vorherigen Bands anschloss.

Sängerin Isabel Bulmann, Sänger und Gitarrist Rainer Voskamp, Gitarrist Kevin Nielebock, Bassist Boris Kuznik sowie Schlagzeuger Sebastian Kortmann haben bereits einige Bühnenerfahrungen gesammelt. Trotzdem freuten sie sich über den Auftritt in der Nordenhamer Jahnhalle und über die gute Stimmung im Publikum.

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