Berne „Es wäre schön, wenn das der Anfang der Zusammenarbeit werden könnte“, hoffte Natalia Gvozdkova nach der überaus gelungenen Darbietung vom „Karneval der Tiere“. Gerne wollte die Berner Kantorin das Werk von Camille Saint-Saëns einmal in der St. Ägidius-Kirche spielen. Dazu holte sie sich jetzt die Unterstützung der Comenius-Schule.

Obwohl sie die Anfrage dort erst kurz nach den Sommerferien stellte, saßen die Texte, die Lehrerin Gundula Dreihsig daraufhin mit den 14 Dritt- und Viertklässlern einstudierte, am letzten Sonnabend bereits perfekt. Und die waren keineswegs anspruchslos, wie Schulleiterin Isabell Meyer lobend anerkannte.

Die ersten Skizzen zu dem Werk, das der Komponist 1886 zu Papier brachte, entstanden bereits rund 20 Jahre zuvor in seiner Zeit als Pariser Klavierlehrer. Eigentlich wollte Camille Saint-Saëns das Stück nicht schreiben, doch seine Studenten drängten ihn, hieß es. Der Karneval der Tiere sei für ein Kammerorchester mit Piccoloflöte, Klarinette, Xylophon, Streichinstrumenten und zwei Klavieren geschrieben, sagte Natalia Gvozdkova bei der Begrüßung der vielen großen und kleinen Zuschauer.

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Doch sie wolle die Komposition auf der Orgel, der „Königin der Instrumente“, die ja schließlich ein ganzes Orchester sei, darbieten.„Von der Orgel unterm Dach dröhnt kein Händel oder Bach…“, hieß es dann bei der Introduktion und dem musikalischen Einmarsch der Tiere.

Abwechselnd von den Kindern gelesen und von der Kantorin an der Orgel vertont, stolzierten in den folgenden 13 Teilen sinnbildlich brüllende Löwen, gackernde Hühner, hüpfende Kängurus, schnelle Maulesel, langsame Schildkröten oder trompetende Elefanten durch die Kirche. Aquarien rauschten und die Affen oder Kuckucks verkleideten sich, bis sich beim Finale der Kreis der Tierportraits schloss und alle Tiere noch einmal ihren kurzen musikalischen Auftritt hatten.

Rund eine Dreiviertelstunde – und damit genau richtig, um Kinder nicht zu überfordern – dauerte das Orgelkonzert, das allen Spaß bereitete.

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