SEEFELD Herzhaft lachen konnten die Besucher der Premiere des Stückes „Weiberwirtschaft" am Sonnabend im ausverkauften Saal der Gaststätte „Seefelder Schaart" inSeefeld. Die Reitlander Speelschar hat bei ihrer neuen Inszenierung wieder kräftig in die Komödienkiste gegriffen und traf damit zu 100 Prozent den Geschmack das Publikums, dass sich mit tosendem Applaus bei den Laiendarstellern bedankte.

Der Dreiakter von Erich Koch und Marlies Dieckhoff spielt in der Bauernstube der Bäuerin Frieda (Inka Janßen-Wiese), die sich Sorgen um ihre etwas verlotterten beiden Nichten Lena (Tina Tönjes) und Irma (Annette Marschallek) macht. Die beiden jungen Damen halten es nicht so genau mit der Sauberkeit, wechseln die Unterhosen nur alle drei Wochen und haben auch sonst nicht viel mit gutem Benehmen am Hut.

Die beiden „Suppenhühner“ haben auch mit Männern noch nichts im Sinn und gehen lieber in den Stall zum Misten. Das stört Knecht Anton (Sascha Bunjes) recht wenig, ist er doch sehr ins Brutgeschäft eingebunden. Für seine Hühner staffiert er sich bestens aus und macht sich als Gockel Hühner-Toni einen guten Ruf.

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Als eines Tages der Viehhändler Kuno (Jörg Wiggers) und seine beschränkte Tochter Anni (Insa Helms) bei Frieda vorbeischauen, kommt Hühner-Toni auf andere Gedanken und verliebt sich in Anni Hühnervogel, die 35-jährige ledige Jungfrau. Beide haben ein Geheimnis und sind sich schnell einig. Doch Kuno Hühnervogel sieht seine Enkel schon auf dem Misthaufen groß werden und das will er auf keinen Fall zulassen. Nach einem kleinen Unfall lässt sich Kuno schließlich von der Nachbarin Gunda (Barbara Schönlein) trösten, die ihn leidlich versorgt.

Bei einem schweren Gewitter kommt es auf dem Hof von Frieda zu einem unfreiwilligen Zusammentreffen aller Beteiligten, zu dem sich zwei fremde Männer dazugesellen Ingo (Heinz Marschallek) und Tom (Neuling Timo Wispeler) werden mit in die Geschichten hineingezogen und tragen zur Verwirrung bei.

Bei dem lustigen Dreiakter führt Heike Busch Regie, unterstützt durch Ulla Grape. Souffleuse Silvia Strowitzki und ihre Stellvertreterin Silke Jürgens waren bei der erfolgreichen Premiere nur wenig gefragt. Die Licht- und Tontechnik installierten Heiko Grape und Stefan Marburg.

Beim Theaterball nach der Premiere feierten Schauspieler und Gäste gut gelaunt. Bei einer Tombola konnten etliche Preise gewonnen werden.

Weitere Aufführungen von „Weiberwirtschaft" gibt es am 1., 3., 6., 8. und 10. Februar jeweils um 20 Uhr. Die Seniorenpass-Veranstaltung findet am 30. Januar ebenfalls um 20 Uhr statt.

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