SEEFELD SEEFELD - Ein Mord im Ort sorgt für Aufregung unter den lebenslustigen Bewohnern. Jutta Bitter kam 57-jährig plötzlich zu Tode und die Gerüchteküche brodelt nun. Klatsch und Tratsch bestimmen das Dorfgeschehen. „Liebe, Leiche, Leberwurst“ lautet die Neuinszenierung der Theatergruppe des Kulturzentrums Seefelder Mühle, die am Sonnabend Premiere vor ausverkauftem Haus feierte.

Mit dem eineinhalbstündigen Einakter, den Theaterpädagogin Heike Scharf in Zusammenarbeit mit den elf Darstellern erarbeitete, wurde wieder ein gelungenes Stück präsentiert, das durch besondere Momente auffiel und auch mit humorvollen Szenen nicht sparte. Die begeisterten Zuschauer dankten es mit anhaltendem Applaus.

Einen niedergeschriebenen Text zu dem Stück gibt es nicht. Im Laufe der Proben wuchsen die Schauspieler in ihre Rollen hinein und leben sie so, dass Texte und Gesten während der Aufführung wie selbstverständlich herausfließen. Dabei belegten die Akteure in „Liebe, Leiche, Leberwurst“ teilweise zwei Rollen und sorgten für ein ständiges Kommen und Gehen auf, vor und neben der Bühne.

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Einer besonderen Herausforderung sah sich Regisseurin Heike Scharf ausgesetzt, als vier Tage vor der Premiere Anneliese Kling aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Sie spielte die sexy Kassiererin Moni und hatte sehr viel Text und Bühnenpräsenz. Um die Aufführungen nicht absagen zu müssen, sprang Heike Scharf kurzfristig ein. Sie meisterte die Rolle perfekt.

Eigentlich hätte der Titel des Theaterstückes „Leberwurst, Leiche, Liebe“ heißen müssen. Denn zuerst schmiert die stets lachende Verkäuferin Uschi (Anke Kloppenburg) ihre Lieblingsleberwurstbrötchen, dann wird Jutta Bitter tot aufgefunden und zuletzt verliebt sich die Ladeninhaberin Gunda Böhlke (Inge Warns) und umgarnt ihren Auserwählten mit Kaffee und süßen Pralinen.

Kommissar Conradi (Klaus Janssen) und Polizist Jan Sievers (Bernd Wintjen) tappen bei der Aufklärung der Todesumstände im Ungewissen. Sie verhören den zum Inventar des Ladens gehörenden Opa Meier und Gisela Fittchen (Karin Rebmann), die Kunden Elfi Beck und Henny Ahlers (Anne Grabhorn), Herta Müller und Inge Raschke (Heike Barre), Elfriede Schulze (Regina Hartmann), die flippige Friseuse und den arbeitslosen Angler (Meike Janßen) sowie Frau Höpken und Gaby Jost (Meike Peschke).

Für die effektive Beleuchtung der Szenen sorgte Regieassistentin Anke Eymers. Nach der Premiere wurden die auf der Bühne geschmierten Brötchen verteilt. In der Mühle warteten Wein und von den Darstellern handgefertigte Pralinen. Weitere Aufführungen finden morgen, Mittwoch und Donnerstag jeweils ab 20 Uhr statt.

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