RODENKIRCHEN Verschiedene Stilrichtungen ermöglichten ein abwechselungsreiches Programm. Auch einige Solisten stellten ihr Können unter Beweis.

von rolf bultmann RODENKIRCHEN - Mit Standing Ovations feierten über 400 Musikfreunde in der voll besetzten Rodenkircher Markthalle das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen für eine exzellente Darbietung. Die 38 Musiker auf der Bühne und ihr musikalischer Leiter Peter Abbenseth machten sich mit diesem Erfolg selbst das schönste Geschenk zum doppelten Jubiläum. Das Frühjahrskonzert am Sonntag war das 25. im 30. Jahr des Bestehens des Orchesters.

Unter dem Motto „Lieder aus der Kiste“ präsentierte das Orchester Kompositionen, die es in den vergangenen 30 Jahren in sein mittlerweile sehr großes Repertoire aufgenommen hat. Kai Bölle führte gekonnt durch ein Programm, dass auch die hohe musikalische Qualität des Blasorchesters deutlich machte. Das präsentierte sich aber nicht nur als ein harmonischer Klangkörper, ein Verdienst der engagierten Arbeit von Peter Abbenseth, sondern gab auch seinen vielen Solisten die Gelegenheit, ihr Können zu beweisen.

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Zudem gelang es den Musikern, ihre Freude am Musizieren auf das Publikum zu übertragen. Dazu trugen auch die verschiedenen Stilrichtungen bei, die für ein sehr abwechslungsreiches Programm sorgten, sodass alle Altersgruppen zu ihrem Recht kamen.

Der Fliegermarsch und der Deutschmeister-Regiments-Marsch sowie ein Walzerpotpourri und die Südböhmische Polka ließen Erinnerungen an den Gründer und langjährigen Orchester-Chef Lübbe Abbenseth wach werden, der den Dirigentenstab aber bereits vor seinem Tod Sohn Peter übergeben hatte. Die klassische Blasmusik, hervorragend dargeboten, ist ein fester Bestandteil des Konzertprogramms geblieben.

Eine hohe Herausforderung stellte ein Medley von Frank-Sinatra-Hits für das Orchester, seinen Solisten und den Dirigenten dar, die diese Aufgabe aber mit Bravour meisterten.

Von der Uniform befreit, präsentierte sich das Orchester im zweiten Teil des Konzerts nicht nur kleidungsmäßig recht leger, aber dennoch musikalisch diszipliniert. Kompositionen wie das Rock-Opening, ein Dankeschön an Bert Kaempfert und ein Supertramp-Medley ließen die Musiker zur Hochform auflaufen. Mit „Fascinating Drums“ gab es auch ein Showeinlage, bei der die Musiker eine sechsköpfige Schlagzeug- und Rhythmusgruppe allein auf der Bühne zurückließ und sich mit Instrumenten unter das Publikum mischten.

Sechs Musiker sind bereits seit Gründung des Orchesters vor 30 Jahren dabei

Seit 30 Jahren gehören der musikalische Leiter Peter Abbenseth und Ausbildungsleiterin Marion Cramer (sie spielt Saxophon) sowie Birthe Oellrich (Klarinette), Ute Redeker (Saxophon), Günther Warns (Tuba) und Jürgen Rüther dem TMV-Blasorchester an. Sie wurden vom Vorsitzenden Wilfried Müchler (Baritonhorn) geehrt. Seit 20 Jahren sind Bärbel Diekmann (Klarinette), Cornelia Desenz (Trompete/Flügelhorn) und Axel Pieper (Posaune), seit 15 Jahren Thorben Klein (Saxophon) und seit zehn Jahren Antje Ehlers dabei. Helmut Smilgies wurde für 25-jährige passive Mitgliedschaft geehrt.

Im Orchester musizierten beim Konzert zudem Karola Hadeler-Wilms, Wiebke Böschen, Nikki Dudeck (alle Flöte); Imke Schwenteck, Kirsten Möbus, Tobias Lauermann, Tina Collin (alle Klarinette); Jutta Dierks, Alexandra Maywald, Ole Weinert (alle Saxophon); Kai Bölle, Stephan Menke, Torben Boyksen (alle Schlagzeug/Rhythmus); Claudia Bovermann, Jennifer Keppel, Rieke Helms, Joana Keppel, Torsten Hemme. Katharina Meyer, Udo Scherber (alle Trompeter/Flügelhorn); Vincent Helms, Klaus Zurhold (beide Posaune); Stephan Mair, Ingo Pieper (beide Tenorhorn); Jürgen Schröder (Baritonhorn); Änne Pieper (Tuba); Thomas Schröder (E-Bass/Posaune); Rosi Schoone (Keyboard/Flöte).

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