Eckwarden Das Leben auf dem Altenteiler könnte für Opa Meiners so schön und ruhig sein. Wäre da nicht die liebe Familie, die ihm seine Ruhe verdirbt und ihn auch noch um den Hof bringen will. So stellt sich die Situation im Hause Meiners dar, als sich der Vorhang für die Premiere des neuen Stücks der Eckwarder Theatergruppe De Wattspökers am Sonntag in der Gaststätte Eckwarder Hof öffnete.

Mit der Neuinszenierung des plattdeutschen Einakters „Dat Höhrrohr“ feierten die Laiendarsteller Premiere und begeisterten das Publikum. Das Stück aus der Feder von Karl Bunje und Erika Auler zog sich manchmal auch ein wenig. Die schauspielerische Leistung der Darsteller machte dies jedoch wieder wett.

Opa Meiners (grandios von Hans Gerd Hansing gespielt) ist schwerhörig und nur mit seinem alten Hörrohr kann er ein wenig hören. Doch längst muss die Familie in das Hörrohr brüllen und selbst dann versteht Opa nur die Hälfte. Seine Schwiegertochter Berta (Alie Siefken) passt das gut in den Kram, denn sie will sich schon lange den Hof unter den Nagel reißen. Selbst ihr Ehremann Jochen Meiners (Christoph Thien) hat den Kampf gegen die Ehefrau schon längst aufgegeben und bringt außer einem resignierten „As du dat meenst, Berta“ nicht mehr viel über die Lippen.

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Einzig Nichte Elke (Ines Conrady) könnte Berta bei ihrem tückischen Plan der Hofübernahme noch gefährlich werden. Doch auch das fleißige Mädchen hat sie gut im Griff, denn sie schwärzt die Enkeltochter beim Opa ständig an. Schließlich will Elke vom Hof flüchten und nur ihr Schwarm, Knecht Bernd (Oliver Verhoef) kann sie zum Bleiben überreden. Denn Bernd hat eine gute Idee und in der Stadt ein neues Hörrohr besorgt. Aber Opa ist das neue Hörrohr zu schwer und er will es partout nicht annehmen.

Als nun der Notar (Alexander Seilnacht) in Meiners’ Wohnstube steht, um die Hofüberschreibung perfekt zu machen, steht Berta kurz vor ihrem größten Erfolg. Doch dann endet sich alles zum Guten. Und natürlich ändert sich auch für Elke und Bernd das künftige Leben.

Regie führte bei dem Stück Ute Boedecker. Um Bühne und Technik kümmern sich Wilfried Schröder und Jan Brüning. Für die Maske sind Beate Immer und Michaela Emmert zuständig. Und nur selten musste während der Premiere Topusterin Isa Bruns aushelfen.

Noch zweimal wird „Dat Höhrrohr“ auf der Bühne des Eckwarder Hofes zu sehen sein: Am kommenden Mittwoch, 2. Oktober, und bei der Löschparty der Freiwilligen Feuerwehr Eckwarden am Sonnabend, 5. Oktober. Beide Aufführungen beginnen um 20 Uhr.

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