NORDENHAM Ein neues Bühnenstück hat die Theater-AG des Gymnasiums jetzt einstudiert. In „Die Schwester von drüben“ wirken Schüler der siebten bis 13. Klassen mit. Das Rollenspiel aus dem Jahre 1992 stammt von Roswitha Wünsche-Heiden und wurde ohne große Änderungen übernommen.

Das Stück handelt von zwei Schwestern. Eine lebt in der BRD, die andere in der DDR. Die konfliktreiche Geschichte spielt von 1959 bis in die frühen 90er Jahre und erzählt von drei Generationen einer Familie. Dem Leiter der AG, Hartmut Neumann, war es wichtig, die Thematik DDR aufzugreifen. „Die Schüler in der AG sind nach der Wende geboren, und die Geschichte der DDR wird heutzutage eher verniedlicht dargestellt“, sagt der Lehrer. Das Wissen über den sozialistischen Staat sei heute sehr gering.

Geprobt haben die Nachwuchsschauspieler das Stück seit Beginn des Schuljahres. Die Premiere können sich Besucher am nächsten Mittwoch, 21. Mai, ab 19.30 Uhr anschauen. In der Aula des Gymnasiums an der Bahnhofstraße zeigen die Schüler in zehn Akten ihr Können. Die Zuschauer haben während der Aufführung auch die Möglichkeit, aktiv am Theaterstück mitzuwirken. Die Geschichte enthält anrührende Momente, aber auch Situationen zum Schmunzeln und wird auf einer in Ost- und West-Bereiche unterteilten Bühne gezeigt.

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Die Schüler sind schon aufgeregt wegen ihres Auftritts. „Der Text sitzt noch nicht perfekt“, sagt Marvin Debelts, der im Stück sogar zwei Rollen übernimmt. Weitere Darsteller sind Theresa Tesch, Rabea Hein, Maren Baars, Jan Kampe, Hassan Gündogar, Wendy Hardt, Sebastian Rademacher, Sabrina Parchmann, Nina Reck, Svenja Diekmann, Julia Hakimova und Tobias Patzke.

Aufgeführt wird das Stück vom 21. bis 23. Mai jeweils ab 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums. Eine weitere Vorstellung gibt es im Theatersommer am Freitag, 13. Juni, ab 19.30 Uhr im Güterschuppen. Eintrittskarten sind im Gymnasium und bei NMT erhältlich.

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