Nordenham Ria, Maria und Wolfgang, Claudia, Hendrik und Birgit: Es sind die Fans der Ersten Allgemeinen Lehrerband (EAL), einer Band, die seit über 40 Jahren in Nordenham begeistert. Und auch am Sonnabend beim Konzert von EAL-Vokal im Güterschuppen des Theater Fatale waren sie alle wieder dabei.

„Liebe Freunde des guten Geschmacks“, begrüßte sie Bandleader und Bassist Alfred Ferenz augenzwinkernd. Die Musiker brauchte er eigentlich nicht vorzustellen – er tat es aber doch: Die Gitarristen Norbert Broer und Ralf Wübbenhorst, die Sängerin Rosi Peuker und „der letzte auf dem Spielplatz“, so witzelte Ferenz, Schlagzeuger Dietmar Brückner.

Musik und nur Musik

Diese Lockerheit im Umgang miteinander zog sich durch den ganzen Abend. Die Zuschauer spürten: Die Musik und das Drumherum macht den Fünfen einfach Spaß. Alles andere – Nebensache. Nur sieben Euro als Eintritt für das abendfüllende Konzert unterstrich es.

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Wer den Musikern beim Spielen allerdings ins Gesicht schaute, war dann schon etwas irritiert: Sie schauten mitunter leicht verkniffen drein. Doch wen wundert‘s? Viel Konzentration und ein gutes Stück Nervosität spiegelten sich hier. Die EAL‘ler sind eben keine Profis – und wollen es auch gar nicht sein. Wer es nicht schon längst wusste, spürte es jetzt: EAL spielte nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für sich selbst!

Da passte es, wenn der neunjährige Conner Freese plötzlich nach vorne kommt und unverhofft jedem Musiker zwei Rosen schenkt. Oder wenn Reinhard „Kopi“ Koopmann von Theater Fatale mit einem Tablett vorbeischlendert und ein Gläschen Sekt spendiert.

„LOSch“ hatte EAL Vokal den Abend überschrieben. Der Titel war Programm: Lieder, Ohrwürmer, Schnulzen. Die Songkiste, die EAL-Vokal öffnete, bot Abwechslung pur. Die Band servierte Titel von den Beatles und den Kinks ebenso wie von Crosby, Stills, Nash und Amy McDonald, von Jack Johnson, Elvis Presley und Creedence Clearwater Revival.

150 Zuschauer

Nur einmal wurde die Vielfalt unterbrochen: In der ersten Halbzeit spielte EAL Vokal ihren „Angsttitel“ „The lion sleeps tonight“ („Der Löwe schläft heut‘ Nacht“) von The Tokens. „Damit sind wir bekannt geworden,“ erzählte Alfred Ferenz.

Und nach zwei Stunden Kurzweil und vier Zugaben endete der Abend schließlich – noch ein zweites Mal – mit eben diesem Stück. Die 150 Zuhörer bedankten sich mit herzlichem Applaus, kräftigem Getrampel und lauten Zurufen.

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