BERNE /LEMWERDER Am Anfang war die Wandergitarre der Mutter. Also so ein Ding, mit dem der Volksbarde Heino („Schwarzbraun ist die Haselnuss“) seinerzeit die Massen begeisterte. Wie dem auch sei: Das erste Instrument, das Joachim Nixdorf spielte, war die besagte Wandergitarre. „Bei uns in der Familie spielte jeder ein Instrument“, sagt Nixdorf, „irgendwann hat es auch mich gepackt.“ Da war er gerade zehn Jahre alt.

Heute ist er 49, wohnt in Ritzenbüttel und spielt exzellent Gitarre. Vornehmlich Jazz, Tango und Samba. Halt so „groovige Sachen“. Richtig viel Unterricht hat er übrigens nicht bekommen. „Ich bin reiner Autodidakt mit Notenkenntnissen“, so Nixdorf.

Was ihn aber nicht davon abhält, die Gitarrentage Lemwerder zu planen. Die sollen zwar erst am 17./18. April 2010 über die Bühne gehen, doch schon jetzt feilt Nixdorf am Programm des zweitägigen Workshops. Und das hat es in sich: Mit Buck Wolters (USA), Thomas Brendgens-Mönckemeyer (Deutschland) und Ulrich Busch (Südafrika) haben drei namhafte Gitarristen ihre Teilnahme zugesagt. „Wer Gitarre spielt und Unterricht bei richtig guten Gitarristen nehmen möchte, der sollte nach Lemwerder kommen“, meint Nixdorf. Er rechnet dabei mit 60 bis 100 Teilnehmern. „Das Unterrichtsangebot umfasst Gruppen- und Einzelunterricht in den Richtungen Jazz, Latin und Klassik.“ Die Gitarrenbauer Stephan Schlemper (Worpswede) und Werner Spula (Delmenhorst) werden ebenfalls vor Ort sein. An verspannte Rücken und Finger hat Nixdorf natürlich auch gedacht: „Ein Physiotherapeut ist mit von der Partie.“ Und dann das Konzert: Es soll am 17. April unter dem Motto „Domino – lange Nacht der Gitarren“ laufen. Nixdorf:

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„Das Prinzip ist ganz einfach: Einer fängt an, die nachfolgenden Gitarristen müssen dann nur das Thema – beispielsweise Rhythmus, Stil oder die Melodie – aufgreifen.“

Noch offen ist, wo genau die Gitarrentage stattfinden werden. „Das klärt sich spätestens bis zum 9. September. Bis dahin will ich alles in trockenen Tüchern haben“, meint Nixdorf.

Doch auch nach den Gitarrentagen ist für den EDV-Chef des Klinikums Delmenhorst noch lange nicht Schluss mit der Gitarre. „Ich hoffe, dass wir am Ende ein Gitarren-Netzwerk aufbauen können.“

Mehr Infos unter

www.gitarre-am-deich.de

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