Elsfleth Von Euphorie keine Spur bei Sylke Menger. „Der Anfang ist jetzt gemacht“, sagt sie zurückhaltend. Denn gemeinsam mit den anderen Organisatoren des 182. Elsflether Krammarktes weiß die Geschäftsfrau, dass noch ein langer Weg vor ihnen liegt, um das traditionsreiche Volksfest dauerhaft zu beleben.

Trotzdem zieht Sylke Menger, von der NWZ  am Mittwoch um eine erste Stellungnahme gebeten, eine vorsichtig-positive Bilanz des Festes, das am vergangenen Freitag begonnen hat und am Sonntag zu Ende gegangen ist: „Unser Konzept ist aufgegangen.“

Erklärtes Ziel der Organisatoren, zu denen neben Sylke Menger noch Volker Meier, Daniel Röhrl, Uschi Meier, Werner Ahlers, Verwaltungsmitarbeiter Andreas Haane und nicht zuletzt Bürgermeisterin Traute von der Kammer gehörten, war, mehr Umzugsteilnehmer zu gewinnen und dadurch auch mehr Menschen auf den Markt am Hafen zu locken. Dies sei gelungen, bilanziert Sylke Menger. Mit 26 Wagen und drei Fußgruppen hätten deutlich mehr Personen am Umzug teilgenommen als in den zurückliegenden Jahren.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Zudem seien die Gruppen nach dem Umzug am Sonnabend im Festzelt von Bürgermeisterin Traute von der Kammer noch einmal vorgestellt worden – das Ergebnis sei ein rappelvolles Festzelt gewesen. Auch die Erhöhung der Geldpreise und Verlosung von mehr Preisen als bisher habe dazu beigetragen, dass das Interesse am Krammarkt-Umzug wieder gestiegen sei.

Laut Sylke Menger kommt es für die Schausteller nicht unbedingt auf die Dauer eines Festes an, sondern dass sie am Ende wirtschaftlich erfolgreich gewesen sind. „Und das ist diesmal der Fall gewesen“, verweist Sylke Menger auf Gespräche, die sie und andere aus dem Organisationsteam während der Festtage und am Ende mit den Schaustellern geführt haben. „Ohne die Schausteller kann so ein Markt nicht funktionieren. Die müssen zufrieden sein“.

Die Anregungen der Schausteller sind nun Arbeitsgrundlage für die Planungen für den 183. Elsflether Krammarkt. Man werde schon bald Gespräche mit der Stadt führen, „um zu sehen, was wir davon umsetzen können“, erklärt Sylke Menger. Und natürlich habe auch das örtliche Organisationsteam noch viele Ideen. Denn: „Fertig wird man nie!“

Sylke Menger will den Krammarkt unbedingt erhalten. „Was sind wir ohne unsere Traditionen? Auch der Krammarkt ist Kulturgut“, findet die Geschäftsfrau. Die Atmosphäre, die Gerüche, die Buden und Fahrgeschäfte – das mache ihn unverwechselbar. „Ich bin schon als Kind gern hingegangen, später mit meinen Kindern und ich will, dass auch meine Enkelkinder noch den Krammarkt besuchen können.“

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.