Nordenham „Mut tut gut“ lautete das Motto des ersten Mehrgenerationentages, zu dem die Kolpingsfamilie Nordenham und die katholische St.-Willehad-Kirchengemeinde Nordenham/Butjadingen/Stadland für Sonntag eingeladen hatten. Rund 500 Besucher auf dem Areal an St.-Willehad-Straße sorgten dafür, dass dieser Mut auch belohnt wurde. Das konnten auch ein Gewitter und wolkenbruchartiger Regen nicht verhindern.

Obwohl nach dem kleinen Unwetter am frühen Nachmittag einige Angebote nicht mehr stattfinden konnten, seien alle Beteiligten zufrieden gewesen, bilanzierte Andrea Suhr, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Nordenham. Die Beteiligung vielen kirchlicher Gruppen an diesem Fest habe zudem dazu beigetragen, dass die St.-Willehad-Gemeinde nach einer turbulenten Zeit wieder ein Stück mehr zusammengewachsen sei.

Gäste aus anderen Orten

Zum Mehrgenerationentag waren auch Gäste der Kolpingsfamilien Delmenhorst, Schortens, Varel, Brake und Einswarden nach Nordenham gekommen, denn das Fest war mit dem Kolpingbezirkstag Oldenburg-Nord verbunden. Bei einer Bezirksversammlung war auch die Idee dafür entstanden.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einem Familiengottesdienst in der St.-Willehad-Kirche, in der einige Besucher mit Stehplätzen vorlieb nehmen mussten. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Karl Jasbinschek mit der Unterstützung der St.-Willehad-Grundschule und des -Kindergartens.

Allen Generationen wurde ein reichhaltiges sowohl unterhaltsames als auch informatives Programm geboten. Die Kinder konnten sich in der Hüpfburg des Technischen Hilfswerks vergnügen, die Kletterwand des Kreissportbundes erklimmen, einen Erlebnisparcours der Schule absolvieren oder sich an Mitmachspielen des Kindergartens beteiligen.

Über Arbeit informiert

Über ihre Arbeit informierten die Hospizhilfe Nordenham, das Mehrgenerationenhaus, der Eine-Welt-Laden, die Urlauberkirche „Die Willis“ aus Burhave, der Jekami-Verein und die Malihilfe-Gruppe „Brücke Nordenham/Kayes“. Die Polizei präsentierte Einbruchsprävention, Anette Koops stellte ihre Klangschalenmassage vor, Frauke Kewer lud zu Mitmachtänzen ein, die Kolpingsfamilie Einswarden warb für das Deckelprojekt der Rotarier, das Büchereiteam der Kirchengemeinde forderte zu Mitmachgeschichten auf und die Stadtkapelle Nordenham führte ihre Instrumente vor.

Mit einem Zuschuss in Höhe von 500 Euro unterstützt wurde der Mehrgenerationentag von der Wandelherz-Initiative von 25 katholischen Verbänden. Die setzt sich für Nachhaltigkeit und ein faires Miteinander an. Deren Vertreterin hatte zu dem Fest Grillkohle aus Kokosschalen mitgebracht.

„Auch wir haben uns dieser Idee angeschlossen und nur regionale Produkte angeboten sowie auf Einweg-Geschirr verzichtet“, berichtete Andrea Suhr. Immerhin wurden von den Besuchern 420 Bratwürste verzehrt. Die Cafeteria wurden von der Schule betrieben, während für andere Leckereien der Kindergarten zuständig war.

Traditionell beendete der Luftballonstart, der mit einem Weitflugwettbewerb verbunden ist, das Fest. Dabei wurden auch die besten Entwürfe des Malwettbewerbs prämiert, aus dem das Werbeplakat für den Mehrgenerationentag entstand. Die drei Preise gingen an Arne Segebrecht, Riccarda Neugebauer und Angelina Dalecki.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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