Rodenkirchen Er dauert nur 90 Sekunden und er kommt ohne Worte aus, aber er hat schon jetzt eine große Fangemeinde: der neue Video-Clip „Faszination Milch“, den das Aktionsbündnis Milch Wesermarsch-Friesland/Wilhelmshaven in Auftrag gegeben hat. Vier Monate wurde auf vier Betrieben gedreht und aus dem Material ein Imagefilm hergestellt, der mit flotter Musik unterlegt wurde. Das Werk des Landwirtssohnes und Filmemachers Dennis Brandt aus Nordenham erhielt einen lang anhaltenden Applaus.

Der Premiere im Stall von Tobias und Heike Cornelius in Hahnenknooper Wurt bei Rodenkirchen wohnten rund 250 Landwirte mit ihren Familien bei. Zeitgleich wurde der Clip auf die Plattform Youtube eingestellt. Die Hauptdarsteller des Filmes – vier Landwirtsfamilien aus der Wesermarsch und Friesland – durften auf dem roten Teppich in Richtung Bühne schreiten und wie bei einer richtigen Filmpremiere erhielten auch sie viel Applaus.

Als Dankeschön und Anerkennung wurden Heiner Lehmhus (Varel), Ulrike Witting (Auszubildende), Hans-Hugo Woltmann (Förrien/Wangerland), seiner Tochter Tomke Woltmann, Anna Stuijt (Nordenham), ihrem Schwiegervater Wim Stuijt und Landwirt Hendrik Lübben – teilweise in Abwesenheit – von den beiden Landvolk-Kreisvorsitzenden Dr. Karsten Padeken (Wesermarsch) und Hartmut Seetzen (Friesland) der Goldene Zitzenbecher überreicht.

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Vorgestellt wurde das Filmprojekt, das von Hendrik Lübben aus Nordenham initiiert wurde, von den beiden Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaften der Landfrauen, Annegret Schildt (Wesermarsch) und Ellen Krominga-Jabben (Friesland), die auch ein kleines Interview mit den Darstellern führten. Von dem Clip gibt es nicht nur die Kurzfassung, die Anwesenden konnten auch eine unveröffentlichte Langfassung von drei Minuten sehen.

Für Hendrik Lübben vom Aktionsbündnis Milch war es ein persönlicher Beweggrund, den im Netz vorhandenen, oft negativ besetzten Filmen anderer Organisationen etwas Eigenes entgegen zu setzen. Der Clip sollte kurz und prägnant sein, ein positives Bild von der Landwirtschaft vermitteln und schnell zu versenden sein. „Der tägliche Spaß bei der Arbeit in der Landwirtschaft zusammen mit den Familien ist zu sehen, so wie in keinem anderen Beruf“, freute sich Hendrik Lübben.

Damit der für die nicht landwirtschaftlich geprägte Bevölkerung bestimmte Clip eine weite Verbreitung erfährt, setzte er aber dennoch ein altbekanntes Kommunikationsmittel ein: die Postkarte. Sie wurde auf der Veranstaltung verteilt und auf ihr sind die Verlinkungen und der QR-Code abgedruckt. Geht es nach Wim Stuijt, soll der Film sogar zur „Primetime“ vor den Abendnachrichten gesendet werden. „Die Bilder sind tippi-toppi, sie zeigen Landwirte mit positiver Einstellung. Es ist eine tolle Sache“, zeigte sich Wim Stuijt sehr stolz über den Clip.

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