SEEFELD Viel zu Lachen gab es bei der Premiere der Komödie „De flotte Otto“ der Reitlander Speelschar am Sonnabend im der Gaststätte Seefelder Schaart. Seit Wochen war die Premiere ausverkauft und die Besucher kamen mit großen Erwartungen. Die Hauptrolle des Otto Hagenkötters, der mit seiner Lebenssituation nicht ganz zufrieden ist und diese aktiv zu beeinflussen beginnt, setzte Jörg Wiggers sehr charismatisch um.

Otto Hagenkötter rebelliert gegen die „Einweisung“ ins Seniorenheim, die Schwiegertochter Else (Inka Janßen-Wiese) angezettelt hat. Mit viel Gestus und einer komischen Mimik brachte Inka Janßen-Wiese alleine durch ihre Körpersprache und ihre Wortbetonung die Premierengäste häufig zum Lachen. Auch ihr Ehemann Heinz Hagenkötter (Ralf Thienken) provozierte mit seiner leicht trotteligen Anlage der Figur schmunzelnde Gesichter.

De flotte Otto sieht sich nicht als Pflegefall und kommt als äußerst fideler und mobiler Opa daher, den doch irgendwie keiner aus der Familie im Haus haben möchte. Nur seine Enkelin Doris (Carina Wispeler) scheint zu erkennen, was Opa möchte. Sie selbst hat so ihre Schwierigkeiten im Liebesleben und lernt schließlich den adretten Reiner (Sascha Bunjes) kennen.

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Otto hat bereits vier Wochen mit „Fusel-Berta“ (Heike Busch) auf der Straße gelebt und damit gezeigt, das er körperlich noch fit ist. Mit ihren großen Zahnlücken und der verlodderten Ausstattung eroberte Heike Busch im Nu die Herzen der Zuschauer.

Überhaupt hatten etliche Darsteller tief in die Perücken- und Schminkkiste gegriffen und sich ein so ganz anderes Outfit verpasst als im richtigen Leben, was dem Stück äußerst gut tat und viel Action in die Szenen brachte. Auch die vielen Kostümwechsel machten den Dreiakter aus der Feder von Günter Drews zu einem optischen Highlight.

Während Else sich noch für ihren Schwiegervater schämt und Ausschlag bei seinem Anblick bekommt, finden ihre Geschäftspartnerin Ute von Knipphausen (Birgit Schenk) und ihr Mann Erich (Carsten McKenzie) den alten Otto durchaus lustig und keinesfalls senil. „Wenn di hier bliwt, dat öwerleew ick nich“, kreischt Else, doch es kommt natürlich ganz anders.

Viele Vorstellungen sind schon fast ausverkauft, doch für Freitag, 28. Februar, um 20 Uhr gibt es noch ein großes Kartenkontingent. Wer sich das Lustspiel anschauen möchte, sollte sich bei der Kartenreservierung beeilen. Für den 30. Januar sowie 4. und 6. Februar gibt es noch einige Restkarten.

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