RODENKIRCHEN „Das hat nicht nur gemundet, das war eine Delikatesse“, lautete das einhellige Urteil der über 400 Besucher in der ausverkauften Rodenkirchen Markthalle über das „Menü à la carte“, das ihnen das Blasorchester der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen servierte. Unter der Leitung von „Chefkoch“ Peter Abbenseth verdienten sich die 44 „Hobbyköche“ auf der Bühne mit einer erneuten Bravourleistung einen weiteren Stern hinzu.

„Ihr habt ein astreines Konzert mit viel Leidenschaft gespielt. Das hat das Publikum gespürt“, applaudierte Peter Abbenseth seinen 44 Musikern, darunter sieben Debütanten, am Ende des Konzerts zu. Auch nach der dritten Zugabe wollten die stehend klatschenden Besucher das Orchester nicht von der Bühne lassen.

Einen besseren Lohn für 58 Stunden Proben, davon 18 bei einem Wochenend-Workshop in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim, hätten sich die Musiker nicht wünschen können. Für das traditionelle Frühjahrskonzert – es war das 28 seit der Gründung der Orchesters vor 33 Jahren – hatten die Musiker innerhalb von acht Woche acht neue Kompositionen einstudiert.

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Peter Abbenseth, unter dessen Leitung und Verantwortung das Konzert zum zwölften Mal stattfand, hatte unter dem Motto „Menü à la carte“ ein abwechselungsreiches Programm mit etlichen musikalischen Leckerbissen zusammengestellt. Damit traf er den Geschmack des auch von den bravourösen Leistungen des Orchesters begeisterten Publikum.

Gekonnt und humorvoll moderiert wurde das fast dreistündige Konzert von Schlagzeuger Kai Bölle, der das Publikum auch mit viel Informationen über die Kompositionen und die Komponisten versorgte.

Mit dem Marsch „Hoch Heidecksburg“ startete das Orchester seine Reise durch die „Speisekarten dieser Welt“. Sie führte über die „New-York-Overture“ und den „Mussinan-Marsch“ zum Potpourri „Musik of the Beatles“, einer sehr anspruchsvollen Komposition, die Peter Abbenseth und seine Musiker jedoch glänzend meisterten. Das Medley „Andrè Rieu in Concert“ erinnerte auch ohne Geigen und Celli an das Johann-Strauß-Orchesters des beliebten Holländers.

Ein Potpourri der Hits von Bryan Adam sorgte für die ersten Höhepunkt im zweiten Teil des Konzerts, bei dem das TMV-Blasorchester die „German Folk Fantasy“, ein Volksliedermedley im Jazzstil, und die „Comedian Harmonists in Concert, im besten Bigbandsound präsentierte.

Für das Sahnehäubchen dieses gelungenen Festmenüs sorgten die Darbietungen „Strangers in the Night“ und „New York, New York“, gesungen vom gebürtigen Braker Wilke Eichler, der in bester Frank Sinatra Manier prächtig mit dem Rodenkircher Blasorchester harmonierte.

Das verabschiedete sich mit der „Südböhmischen Polka“, dem Schlager „Die kleine Kneipe“ und dem Marsch „Alt Kameraden“ vom begeistert applaudierenden Publikum bis zum Frühjahrskonzert 2010, für das die Messlatte wieder ein Stückchen höher liegt.

44 Musiker bilden das Rodenkircher TMV-Orchester

Im Blasorchester wirkten unter der musikalischen Leitung von Peter Abbenseth mit: Wiebke Böschen, Lea Cramer, Martha Oehmgen und Karola Hadeler-Willms (alle Flöte); Birthe Oellrich, Antje Baars, Imke Schwenteck, Kirsten Möbus, Fenja Lüdemann, Andrea Gerdes, Louisa Redeker, Bärbel Diekmann, Sophie Hennes und Jan-Niklas Schäfer (alle Klarinette); Jutta Dierks, Marion Cramer, Thorben Klein, Alexandra Maywald, Ute Redecker, Claudia Lindenlaub und Ole Weinert (alle Saxophon); Kai Bölle, Stephan Menke, Torben Boyksen, Niklas Wetjen und Lukas Mair (alle Schlagwerke); Stephan Mair, Ingo Pieper und Wilfried Müchler (alle Tenorhorn); Axel Pieper, Vincent Helms und Ralf Hesse (alle Posaune); Cornelia Desenz, Claudia Bovermann, Torsten Hemme, Jennifer Keppel, Joana Keppel, Katharina Meyer, Heike Denken und Nils Denker (alle Trompete/Flügelhorn); Günther Warns, Änne Pieper (beide Tuba); Stefanie Hadeler (E-Bass); Karoline Zucker (Oboe).

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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