Eckwarden Geringer als erhofft viel die Beteiligung am Osterlagers der Jugendfeuerwehr Eckwarden in diesem Jahr aus. Das Wetter hatte wohl viele abgeschreckt, mutmaßte Jugendwart Christian Herter.

Die teilnehmenden Kinder ließen sich den Spaß vom Wetter jedoch nicht vermiesen. „Wir bestehen ja nicht aus Zucker. Das Wetter schadet dem Spaß nicht“, sagte der zwölfjährige Till Renken, der bereits zum dritten Mal am Osterlager teilnimmt. „Es ist zwar kalt, aber wir haben ja Gott sei Dank Allwetterjacken“, stimmte der zehnjährige Tristan Schröder zu.

Jugendwart Christian Herter und sein Team hatten ein buntes Programm für die Teilnehmer vorbereitet. Zunächst standen vor allem feuerwehrtechnische Übungen auf dem Programm. Los ging es zum Beispiel mit dem „Leinenbeutel-Werfen“. In den Leinenbeuteln befinden sich die Arbeitsleinen, mit denen die Saugschläuche gesichert werden.

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Wenn die Schläuche gesichert sind, werfen die Feuerwehrleute die Beutel dem Maschinisten zu, dafür müssen die Kameraden zielen können. Die Nachwuchsfeuerwehrleute zielten beim Beutelwerfen sicherheitshalber nur auf eine Leiter, nicht auf einen Kameraden.

Auf dem Platz vor dem Feuerwehrhaus ging es dann um Geschwindigkeit und Zielvermögen. Bei der Schlauchstafette mussten die Kinder die Schläuche so schnell und so gerade wie möglich ausrollen und anschließend schnell wieder zusammenrollen. Beim Schlauchkegeln galt es dagegen aus 7,5 Meter Entfernung beim Ausrollen des Schlauchs die orange-weiß-farbenen Kegel zu treffen.

Am Abend hatten die Feuerwehrkameraden zum Gästeabend mit den Eltern geladen. In Gedenken an den ehemaligen Jugendwart Helmut Bruns führten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ein Theaterstück auf, das Helmut Bruns 1984 selbst geschrieben hatte. Darin parodiert er die damalige politische Situation.

Am nächsten Tag stand zunächst eine Fahrt ins Spaßbad nach Wilhelmshaven auf dem Programm. Nachmittags ging es dann an die Vorbereitungen für das Osterfeuer. Die Jugendfeuerwehr übernahm in der Nacht die Feuerwache. Dafür übernachteten die Teilnehmer am Sträucherhaufen im beheizten Zelt der Jugendfeuerwehr.

Das Zelt bauten die Jugendlichen selbst auf und ab. „Zu 80 Prozent macht die Jugendfeuerwehr hier alles alleine, natürlich unterstützen die Feuerwehrleute sie ein bisschen“, lobte Christian Hertel. „Ich finde es immer lustig. Abends machen wir immer Party“, erzählte der zwölfjährige Thore Enders, er war bereits zum dritten Mal dabei. Die Gemeinschaft gefällt dem zwölfjährigen Till Renken besonders gut an der Jugendfeuerwehr.

Nach dem Fackellauf mit allen Kindern, den die Jugendfeuerwehr anführte, entzündeten sie dann das Osterfeuer. Mit dem Aufräumen des Osterfeuerplatzes ging das Osterlager der Jugendfeuerwehr traditionell zu Ende.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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