Nordenham Inzwischen ist die Reise nach Nordenham für Jochen Troch zu einer schönen Gewohnheit geworden. Seit Mittwoch ist der Mallorquiner wieder in seiner alten Heimat. 20 Jahre – von 1972 bis 1992 – hatte er die Diskothek Atlantic City an der Peterstraße betrieben. Wenn sein ehemaliger Kollege Joachim Riese gemeinsam mit seinen Mitstreitern Oliver Hübler, Helmut Dietrich und Luca Riese zur großen AC-Revival-Party in die Friedeburg einlädt, dann darf Jochen Troch nicht fehlen. Auf der Liste der VIP-Gäste steht der ehemalige Nordenhamer wieder ganz oben.

Die dritte Auflage der großen AC-Party findet an diesem Sonnabend in der Nordenhamer Stadthalle statt. Einlass ist um 19 Uhr. Ab 20 Uhr soll auf der Tanzfläche die Post abgehen. Joachim Riese empfiehlt den Gästen, pünktlich zu kommen, wenn sie gute Plätze ergattern wollen. Rund 900 Besucher erwarten die Veranstalter. Die Friedeburg ist komplett ausverkauft.

Musik gibt es ausschließlich aus den 70er- und 80er-Jahren. Für die erste Musik-Dekade der AC-Ära ist Joachim Riese zuständig. Sein DJ-Kollege Oliver Hübler kümmert sich um die 80er-Jahre. Die beiden wechseln sich am Mischpult ab. Nach wie vor nimmt Oliver Hübler auf seiner eigenen und auf der Facebook-Seite der AC-Gruppe Musikwünsche entgegen. Neben den Hits aus der Konserve können sich die Besucher auf einen Live-Auftritt von Alphonso Williams freuen, der mit einem Soulprogramm in der Friedeburg zu hören ist.

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Technisch wird so ziemlich alles geboten, was geht. Die neue Anlage der Friedeburg kann mit bis zu 6000 Watt auf die Tanzfläche schallen, rund 40 Scheinwerfer hat Saalmeister Helmut Dietrich bereits aufgehängt. An diesem Freitag wird eine große Traverse aufgestellt und mit zahlreichen Lichteffekt-Geräten ausgestattet. Die Theke im Saal ist stolze 16 Meter lang, so dass die Getränkeversorgung zügig vonstatten gehen kann.

Joachim Riese bezeichnet die AC-Revival-Party als „eine Art großes Klassentreffen“. Zu den Gästen gehören unter anderem rund 40 Ehemalige, die früher zum AC-Personal gehörten. Jochen Troch freut sich mächtig darauf, die früheren Kollegen wiederzusehen. Und auch auf die ehemaligen Stammgäste ist er gespannt. „Bei der ersten Party vor zwei Jahren hatte sich noch Probleme mit den Namen. Ich gehe davon aus, dass ich sie inzwischen besser drauf habe“, sagt der Rentner.

Eine Woche bleibt der 73-Jährige in seiner ehemaligen Heimat, bevor er zurückfliegt auf die Sonneninsel im Mittelmeer. Die Zeit möchte Jochen Troch nutzen, um alte Freunde wiederzutreffen. Am nächsten Dienstag stattet er dem Nordenhamer Schlaraffia-Verein einen Besuch ab. Jochen Troch, der bei den Schlaraffen den Ritternamen Twyngolino trägt, gehört seit vielen Jahren dem Männerbund in Mallorca an, der sich der Pflege von Kunst, Freundschaft und Humor widmet.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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