FEDDERWARDERSIEL Die Finanzierung der Veranstaltungen anlässlich der Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“ bleibt ein Problem. „Wir haben tüchtig geblutet“, sagte „Gezeiten“-Arbeitskreissprecher Klaus Trolldenier und machte deutlich, dass die Kunst- und Kulturwochen in 2010 nur mit einem erheblichen finanziellen Beitrag der Organisatoren veranstaltet werden konnten.

Für das Jubiläumsjahr – 2010 fanden die 25. „Gezeiten“ statt – waren 18 Veranstaltungen innerhalb von 30 Tagen organisiert worden, berichtete Klaus Trolldenier während der Jahreshauptversammlung des Vereins Förderkreis Museum Butjadingen, dem der „Gezeiten“-Arbeitskreis angegliedert ist. Dass bei den Veranstaltungen 1400 Besucher gezählt wurden, sei nur durch die Einbindung der Schulen möglich gewesen.

Bei der Planung der „Gezeiten 2010“ sei der Arbeitskreis von einem stattlichen Zuschuss der Oldenburgischen Landschaft ausgegangen. Der sei dann aber ausgeblieben, so dass Einsparungen vorgenommen und die Organisatoren selbst in die Tasche greifen mussten, berichtete Klaus Trolldenier.

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Eine weiterhin sehr erfolgreiche Sparte des Förderkreises Museum Butjadingen sind dessen Butjenter Gästeführer. Diesem Arbeitskreis gehören 28 zertifizierte Gästeführer an, von denen 15 für die Tourismus-Servicegesellschaft Butjadingen (TSB) aktiv sind, berichtete die Sprecherin Heike Martens.

An den Führungen der Butjenter Gästeführer nahmen in 2010 rund 16 000 Besucher teil. Die Renner seien wieder die Feldhauser Schäferstunden in der Deichschäferei der Familie Plümer mit durchschnittlich 60 Besucher pro Führung und die Wattwanderungen mit Heinz-Wilhelm „Teddy“ Rohde gewesen, so Heike Martens.

Wieder aus dem Programm genommen wurden die Führung entlang des Skulpturenpfades am Strand zwischen Burhave und Fedderwardersiel. Dafür habe sich kaum jemand interessiert, sagte Heike Martens und kündigte neue Führungsangebote zu den Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer und durch den Fedderwardersieler Hafen an.

2950 Gäste besichtigten in 2010 den Fedderwardersieler Rettungsschuppen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und das historische Rettungsboot „Wilhelm Wiese“, berichtete „Teddy“ Rohde. Nachdem Harro von Häfen verstorben ist, werde er den Rettungsschuppen und das Boot künftig gemeinsam mit Dieter Böning betreuen, freute sich Rohde einen neuen Mitstreiter für diese Aufgabe gefunden zu haben.

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