Burhave „Habt ihr Bock auf Funk oder ein bisschen Soul? Wir sind die Bremer Funkyguys und bringen euch auf Tour“: Dieses gesungene Versprechen von Frontmann Anthony Carney löste die Band Dictionary of Funk vom ersten Takt an souverän ein.

Tourismus Service Butjadingen (TSB) hatte ins Burhaver Atrium geladen. Die leider nur etwa 50 Gäste erlebten einen tollen Abend. Viele freuten sich darüber, dass auch einmal in der sonst so stillen und touristenarmen Novemberzeit ein Konzert angeboten wurde.

2001 gegründet

Dictionary of Funk besteht seit 2001 und hat schon einige Preise gewonnen. Den soliden Background lieferten Drummer Andreas Jäger und Bassist Erik Henkel. Mit schönen Soli überzeugten Keyboarder Björn Martin Reinhard und Gitarrist Stefan Berger. Die Bläsersektion kam ohne die sonst übliche Posaune aus. Das fiel aber überhaupt nicht auf, denn Björn Christiansen (Saxophon) und Jan Thiele (Trompete) machten ordentlich Dampf und imponierten insbesondere durch ihre Synchronität.

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Dann war da natürlich noch Anthony Carney am Mikrofon. Er hat nicht nur eine großartige Soulstimme, sondern ist ein stets sympathischer Moderator, der sein Publikum auf nette Art und Weise zu unterhalten weiß.

Die Liedauswahl war vielseitig. So hörte man Klassiker wie „Superstition“ von Stevie Wonder oder das rockige „Always on the run“ von Lenny Kravitz. Daneben gab es viele Stücke aus eigener Feder, mehrere sogar auf Deutsch.

„Millionär“ handelte von einem Zeitgenossen, dem alles misslingt und der dadurch sein Leben „verpennt“ hat. „Strong“ trug autobiographische Züge und wurde von Anthony Carney zu einer Zeit geschrieben, als es ihm nicht so gut ging.

Bei allen Songs aber übertrug sich die ungebremste Spielfreude der sieben Musiker auf die Zuhörer. Niemand stand ruhig herum. Da wurde getanzt oder zumindest rhythmisch gewippt.

Zwei Zugaben

Paul Turrell ist wie viele Engländer ein Experte in Sachen Musik. Er lobte die Professionalität der Musiker, hätte sich aber gerne noch mehr Funk-Stücke gewünscht. Anne Francksen fand die Band prima, bedauerte es allerdings, dass so wenige Einheimische den Weg ins Atrium gefunden hatten. Ihrem Gatten Frank gefielen besonders die beiden Bläser.

Nach über zwei Stunden druckvoller Musik und zwei verdienten Zugaben ging der Abend zu Ende.

Zu guter Letzt: Dictionary bedeutet ja Wörterbuch oder Lexikon. Was ist also Funk? Saxophonist Björn Christiansen lieferte die passende Antwort. „Das sind coole Grooves mit fetten Bläserlinien und dazu knackige Gesangsmelodien.“ Gut zu wissen!

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