NORDENHAM NORDENHAM - Als der Film „Das Leben des Brian“ 1979 in die Kinos kam, da waren die Mitglieder der Theater-AG des Nordenhamer Gymnasiums noch längst nicht auf der Welt. Trotzdem kennen fast alle die Geschichte des Sandalenträgers, der unweit von Jesus’ Geburtsstätte das Licht der Welt erblickte und fälschlicherweise für den Messias gehalten wird. Die genial-komische Verhohnepipelung jeglicher Form von religiösem Fanatismus steht schon seit langen auf der Wunschliste der älteren Theater-Spieler ganz oben. In ihrem neuen Stück bringt die Arbeitsgemeinschaft die Satire nun endlich auf die Bühne.

Die Schüler der Klassen 8 bis 13 proben seit Herbst vergangenen Jahres unter der Leitung des Lehrers Hartmut Neumann. Ausnahmsweise ist kein Buch, sondern ein Film die Vorlage für das Theater-Stück. Neumann hat sich den Monty-Python-Klassiker angesehen und das Stück für die Theater-Bühne bearbeitet. Das Ergebnis ist erstmals morgen ab 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums zu sehen. Weitere Vorstellungen sind am Donnerstag und Freitag, ebenfalls ab 20 Uhr.

Die Kostüme haben sich die Schüler größtenteils selbst zusammen gesucht. Insgesamt 16 Gymnasiasten haben Rollen übernommen. Zu sehen sind Sebastian Rademacher in der Rolle des Brian sowie Daisy Hullmeine, Lilia Hermann, Ragna Bergmann, Catrin Riegel, Sarah Bockmeyer, Insa Bergmann, Wendy Hardt, Wiebke Albrecht, Christin Metko, Theresa Tesch, Laura Haars, Julia Hakimova, Maren Baars, Maunela Francksen und Sabrina Pargmann.

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Die Figuren der Original-Satire geben sich auch in der Fassung der Theater-AG ein fröhliches Stelldichein. Fast alle haben ihren Auftritt: von Schwanzus Longus über Pontius Pilatus bis hin zu Rübennase, Rübennases Frau und natürlich Mutter Kohn, die recht unwirsch auf den Besuch der Heiligen Drei Könige reagiert. Zum Schluss ertönt die Hymne „Always look on the bright side of life“. Die Zuschauer können sich auf einen amüsanten Abend freuen, wenn sich der Vorhang öffnet für Römer, die judäische Volksfront und die Volksfront von Judea.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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