Friedrich-August-Hütte Vor einem Jahr hatte Torsten Lange bei den „De Plattdüütschen“ als Bühnenleiter das Heft in die Hand genommen. Er verband seine Zusage damals mit vielen Erwartungen und Zielvorstellungen – aber ebenso mit gewissen Bedenken. „Ihr habt mich nicht enttäuscht,“ sagte er während der Jahreshauptversammlung im Preussag-Kasino.

Freude am Theater

„Unsere Niederdeutsche Bühne Nordenham ist ein lebendiger Verein, in dem viele mitwirken, Freude am Theater haben und diese Freude anderen erlebbar machen.“ Ein so vielseitiges Ensemble wie „De Plattdüütschen“ brauche nicht nur einen stabilen und rührigen Vorstand, sondern vor allem auch viele Aktive, die bereit sind, mit anzupacken und sich zu binden.

„Wir haben diese Ressourcen, viel Potenzial, viel Gemeinschaft und gute Stimmung,“ sagte Torsten Lange. Aber natürlich gebe es auch immer wieder Stellen, an denen noch der Schuh drücke. Die beiden Stücke der Theatersaison 2016/17 „Landung bi Nevel“ unter der Regie von Jürgen Reiners im Herbst und jüngst „Swanensee in Stützstrümp“ unter der Regie von Bernadette Wildegger seien gut angenommen worden. Eine Steigerung der Besucherzahlen um 42 Prozent auf 1513 dürfe allerdings nicht dazu verleiten, sich zurückzulehnen. „Es ist immer noch viel Luft nach oben,“ unterstrich der Bühnenleiter.

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Ziel muss nach seinen Worten sein, „dass wir pro Inszenierung 1000 Gäste im Haus begrüßen können. Um dies erreichen zu können, sind sowohl theaterintern als auch bei der Außendarstellung neue Ideen gefragt und Veränderungen angesagt.

Die Bühne hat laut Torsten Lange sowohl durch die neue Mikrofonanlage, eine Veränderung der Bestuhlung und die Verlegung der Premiere auf den Freitag punkten können. Ein neuer, zeitgemäßer Internetauftritt sei in Vorbereitung. Zum Thema Werbung müssten der Informationspavillon auf dem Ochsenmarkt im Herbst, an dem über 1000 Flyer verteilt werden konnten, und die Präsenz auf dem Wochenmarkt im Frühjahr als besonders gelungen erwähnt werden. Allerdings hapere es noch ein wenig an der Zusammenarbeit etwa mit Seniorenclubs und Seniorenzentren, sagte der Bühnenleiter.

Erfolg der Jugendgruppe

Als kleine Erfolgsgeschichte beschrieb Torsten Lange die Arbeit der Jugendgruppe: Bei den drei Aufführungen im zurückliegenden Theaterjahr begeisterte „Tusculum“ mit ihrem Stück „Smombies“ 250 Gäste. Der Nachwuchs war beim Jugendtheaterfestival des Niederdeutschen Bühnenbundes in Wiesmoor dabei und als „Krönung“ wurde ihm der mit 1000 Euro dotierte Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft zugesprochen. In diesem Jahr allerdings wird „Tusculum“ kein neues Stück auf die Bühne bringen, da das Ensemble gerade einen Generationswechsel durchlebe.

Einige Mitglieder seien mit dem Abitur jetzt ausgeschieden, andere hätten neu hinzugefunden, erzählten die Spartenleiterin Andrea Thormählen und der neue Gruppenleiter Leon Nungesser. Die neue Crew müsse auf der Bühne erst zusammenwachsen.

Von einer guten Kassenlage des Vereins sprach Kassenführerin Natascha Heinrichs. Sie machte jedoch deutlich, dass eine kleine Bühne wie die Niederdeutsche Bühne Nordenham ohne Spenden und Zuschüsse etwa seitens der Kommune unmöglich überlebensfähig sei.

Bei den Teil-Vorstandswahlen wurden stellvertretende Bühnenleiterin Jane Kleidon, Schriftführerin und Spielleiterin Traute Funk sowie die Beisitzer Renate Brüggemann und Werner Scholz in ihren Ämtern bestätigt. Den Festausschuss bilden Renate Brüggemann, Gerold Heinen, Irene Warnke und Edith Cordes. Petra Schewe löst turnusgemäß Christoph Eilers als Kassenprüfer ab.

Bühnenleiter Torsten Lange ehrte Bühnenbauer Alexander Cleve für sein Engagement und dankte Frieda Modersitzki, Horst Dirksen und Rolf Puhl für 25 Jahre Treue zum Verein.

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