Brake Freunde der Orchestermusik sollten an diesem Donnerstag ins Forum des Berufsbildungszentrums kommen. Dort gastiert ab 19 Uhr das Polizeiorchester Niedersachsen. Unter dem Motto „Klassik meets Swing & Pop“ geben die musizierenden Ordnungshüter ein Benefizkonzert. Der Erlös fließt in den Ausbau des Palliativ- und Hospizangebotes im Landkreis Wesermarsch.

Bereits vor zwei Jahren gastierte das Orchester in Brake und begeisterte das Publikum. Damals wurde der Konzerterlös für die Finanzierung des Friedensmonuments am Gymnasium verwendet.

Nun verspricht das Orchester seinen Zuhörern wiederum ein abwechslungsreiches und spannendes Musikprogramm. Egal ob die Ouvertüre zur Oper „Raimond“ des französischen Komponisten Ambroise Thomas, die Slawischen Tänze Nr. 1 von Antonin Dvorak, Erinnerungen an die „Lustige Witwe“ von Franz Lehar, Evergreens des berühmten amerikanischen Komponisten Henry Mancini oder bekannte Hits von Frank Sinatra und Joe Cocker, dargeboten vom Gesangssolisten Frank Marpoder: Das Polizeiorchester will unter Beweis stellen, welche vielfältigen klanglichen Möglichkeiten ein professionelles symphonisches Blasorchester bieten kann. Die Braker können sich also auf einen musikalischen Hochgenuss freuen.

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Der Eintritt zu dem Konzert, das Michael Kurz initiiert hat, ist frei. Es wird jedoch um eine Spende für die „Deutsche Palliativ-Stiftung“ gebeten. Die Stiftung wird das Geld zweckgebunden für den Ausbau des Palliativ- und Hospizangebotes in der Wesermarsch verwenden, für das sich Mark Castens aus Ovelgönne einsetzt. Die Schirmherrschaft über das Konzert hat Landrat Thomas Brückmann übernommen.

Die Ursprünge des Polizeiorchesters Niedersachsen liegen im Jahre 1909, als in Hannover mit zwanzig Polizeimusikern die „Kapelle der Königlich-preußischen Schutzmannschaft Hannover“ gegründet wurde.

So wechselhaft wie die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist auch die Historie des Polizeiorchesters: Auflösung bei Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914, Neugründung im Jahre 1922 und Neuaufstellung nach dem 2. Weltkrieg im November 1945 als „Musikkorps der Schutzpolizei Hannover“.

Bis zum Jahr 1951 war das Orchester ein hannoversches Musikkorps. Mit Gründung der Bereitschaftspolizei des Landes Niedersachsen dehnte sich der Wirkungskreis das Polizeimusikkorps auf das gesamte Bundesland aus.

Bei einer Neuorganisation der niedersächsischen Polizei im Jahre 1972 erhielt das Orchester den Namen „Polizeimusikkorps Niedersachsen“. Am 12. Juli 2012 wurde das Orchester dann offiziell in „Polizeiorchester Niedersachsen“ umbenannt, um dem Image einer modernen und bürgernahen Polizei gerecht zu werden. Die Musiker verstehen das von Thomas Boger geleitete Orchester als „Brückenbauer“ zwischen der Bevölkerung und der Polizei.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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