Brake /Ovelgönne Vier Tage lang waren fast 30 Mädchen und Jungen sowie einige jugendliche und erwachsene Begleiter in Brake und Ovelgönne unterwegs, um den Menschen den Segen zu bringen und für bedürftige Kinder in aller Welt zu sammeln. Unzählige Male hatten die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Marien ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+18“, Christus Mansionem Benedicat, über Eingangstüren geschrieben.

Das Ergebnis ihres Engagements unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ kann sich wahrlich sehen lassen: 5213,77 Euro kamen bei der diesjährigen Sammlung zusammen.

Das Geld wird wie gewohnt weitergeleitet: an Pater Bernhard Müller auf der Insel Flores in Indonesien und an Schwester Waltraud Ansgar Eltner, die dieses Geld an ihre ehemalige Missionsstation in Ndola, Zambia (Sambia), übergeben wird.

Beide Empfänger des Spendengeldes berichten regelmäßig über die Verwendung, die zudem vom Kindermissionswerk überprüft wird.

„Das war klasse“, sagte Bianca Moreira Killmann stellvertretend für die fleißigen Sternsinger erfreut. „Uns haben ganz viele Leute Geld in die Büchse geworfen. Jetzt können wir den Kindern helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.“

Pfarrer Karl-Heinz Vorwerk war vom Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in der Gemeinde begeistert: „Es ist prima, dass sich all die kleinen und großen Menschen für eine gerechte Welt einsetzen und damit ihren Beitrag zu einer tollen Aktion leisten.“ Allen Beteiligten und auch den Spendern dankte Pfarrer Vorwerk herzlich.

Schade sei nur, so Vorwerk weiter, dass nicht alle Gemeindemitglieder besucht werden konnten. Zum einen habe das Wetter die Aktion erschwert, zum anderen gäbe es einfach weniger Kinder und Begleiter. „Wer nicht zu Hause war, der kann sich noch im Pfarrbüro melden und bekommt den Segen für 2018. Natürlich wird auch weiterhin für die Aktion gesammelt.“

Die Sternsinger haben in Brake ein hohes Ansehen, weiß Pfarrsekretärin Monika Ott. „Das zeigen mir die vielen Anrufe von Mitgliedern der anderen Kirchengemeinden, die sich einen Besuch der Kinder wünschen. Außerdem laufen immer Kinder als Sternsinger mit, die nicht katholisch sind.“

Bundesweit beteiligten sich mehr als 300 000 Sternsinger an der 60. Aktion „Dreikönigssingen“. Gemeinsam mit den Trägern der Aktion – dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – machten die Sternsinger überall in Deutschland auf die Lebenssituation von arbeitenden Kindern aufmerksam.

In weiten Teilen der Welt müssen Mädchen und Jungen unter oft unwürdigen, gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten. Alleine in Indien sind 60 Millionen Mädchen und Jungen davon betroffen.

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Indien werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen: Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern hatten sich die Sternsinger aus Brake und Ovelgönne auf ihre Aufgabe gut vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Engagement für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten. Diese Sternsinger sind eben ein Segen.

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