Brake „Es ist eine ungewöhnliche Zeit, in der Ängste die Menschen beherrschen und sich Frustration breit macht“, begrüßte Thomas Schröder, Leiter der Musikschule Wesermarsch, die Zuhörer in der Aula in den Räumen der Kreisvolkshochschule zum Konzert aus Anlass des 40-jährigen Bestehens. „Was hilft dabei besser, als Musik, was besser als Beethoven?“.

Den Anfang machten die Musikschullehrer Veronika Grothey (Blockflöte) und Sebastian Grothey (Klavier) mit „Adelaide“ Op. 46, nach einem Text von Friedrich von Matthisson (1761-1831). Das Lied ohne Worte wurde von Ludwig van Beethoven (1770-1827) um 1795 in B-Dur für Sopran- oder Tenorstimme geschrieben. Vor dem musikalischen Teil rezitierte Veronika Grothey den Text in Reimform.

Den zweiten Programmpunkt, den ersten Teil des Klaviertrios Op. 1 in Es-Dur, mit dem Adagio, dem Adagio cantabile, dem Scherzo Allegro assai und dem Finale Presto, bestritten die Musikschullehrer Joachim Brockes (Violine), Katja Kuzminykh (Violoncello) und Sabastian Grothey (Klavier). Beethoven komponierte das Klaviertrio um 1793/94. Kritiker des 19. Jahrhunderts meinten zu Recht, dass in diesem Opus die fröhliche Jugend des Meisters sich noch ungetrübt, leicht und leichtfertig widerspiegelt. Diese Leichtigkeit transportierten die Musikern mit ihrem Spiel auch ins Publikum.

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Für den dritten Teil des Beethoven-Nachmittags, der Grande Sonata, Op. 28, D-Dur, setzte sich Ömer Sayan an den Flügel. Das Werk wurde von Beethoven 1801 komponiert. Beethoven verarbeitete in einigen düsteren Passagen darin seine drohende Ertaubung.

Mit seinem Spiel versetzte der 18-jährige Ömer Sayan das Publikum in Staunen. Was für eine musikalische Entwicklung der junge Mann genommen hat, der im Alter von 11/12 Jahren mit dem Klavierspiel begann. Schon jetzt steht er mit seinem Spiel den Lehrkräften in nichts nach.

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