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Brake Vor fast 13 Jahren fand die erste „genial verpLANt“-LAN-Party in der Großsporthalle statt, seitdem versammeln sich zweimal im Jahr hunderte Computerspieler in Brake, um ein Wochenende lang gemeinsam zu zocken. Die NWZ hat sich mit Dennis Briddigkeit (30), seit Beginn an im Orga-Team, Lennart Fischer (24) und Marten Bitter (23) anlässlich der 25. Auflage der LAN-Party über die vergangenen Jahre unterhalten.

„Früher war Internet noch gar kein Thema“, erinnert sich Dennis Briddigkeit. Ein Umstand, von dem Marten Bitter heute nur „träumen“ kann. Der 23-Jährige ist seit LAN-Party Nummer 12 dabei – und mittlerweile zusammen mit anderen für die Technik zuständig. „Ohne Internet geht es heute eigentlich kaum noch“, sagt er. Die meisten Spiele würden gar nicht mehr funktionieren, ohne dass sie sich zumindest kurz mit dem Internet verbinden. „Theoretisch haben wir hier eine ausreichend starke Leitung“, so Marten Bitter. Theoretisch, denn in der Nacht von Freitag auf Samstag ging diesbezüglich eigentlich gar nichts mehr in der Großsporthalle. „Natürlich erstellen wir vorher einen Technikplan“, erzählt er. „Aber 200 Leute, die gleichzeitig ins Netzwerk wollen, das kann man vorher einfach nicht simulieren“, ergänzt Lennart Fischer. Das sei auch eine der größten Herausforderungen für das Technikteam.

Probleme, die es früher nicht gab, wie sich Dennis Briddigkeit erinnert. Bei den ersten LAN-Partys in der Sporthalle waren es teilweise weniger Leute und vor allem waren es tatsächlich noch „Local Area Networks“, also Netzwerke, die nur zwischen den einzelnen PCs bestanden. „Auch da gab es natürlich technische Herausforderungen“, erinnert sich Dennis Briddigkeit. Aber das Internet beziehungsweise der „Internetzwang“ moderner Spiele stelle das Organisationsteam vor immer neue Herausforderungen.

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So müsse das Technikteam zunächst überhaupt Vorkehrungen treffen, dass der Internetanschluss in der Sporthalle die Last der zahlreichen Rechner grundsätzlich übersteht. „Eine eigene Firewall zum Schutz vor schädlicher Software oder Angriffen aus dem Internet müssen wir auch vorhalten“, erklärt Marten Bitter. Und das Internet wird in den kommenden Jahren noch deutlich mehr Raum auch auf LAN-Partys einnehmen, sind sich die Organisatoren sicher. „Vielleicht machen wir mal eine LAN, auf der nur Spiele gespielt werden, die kein Internet benötigen“, überlegt Dennis Briddigkeit.

 Rund 30 Vereinsmitglieder kümmerten sich in verschiedenen Bereichen von Catering bis Technik um die 200 Gäste in der Sporthalle.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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