Brake Die Veranstaltungsreihe „Sai(ei)tensprünge“ des Vereins Kulturförderung Brake geht im Januar in eine neue Runde. Fünf Konzertabende im Zeitraum von Ende Januar bis Ende März stehen auf dem Programm. Dabei wird es abwechslungsreich mit Klassik, Kabarett und Irish Folk. „Wir versuchen es bunt zu gestalten“, sagt Manuela Schöler, stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Für zwei Veranstaltungen hat sich die Kulturförderung Brake mit einer parallel laufenden Konzertreihe zusammengetan. Anlässlich des 250. Geburtstags von Beethoven hat der pensionierte Professor für Klavier und Kammermusik, Kurt Seibert, die Konzertreihe „Hommage à Beethoven“ ins Leben gerufen.

Bereits der Auftakt der Reihe „Sai(ei)tensprünge“ am Freitag, 31. Januar, stellt eine Kooperation dar. Vier Studenten der Leipziger Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ führen in die Welt von Beethoven ein. Je eine Violin- und eine Cellosonate, sowie ein Klaviertrio und die 6 „Gellertlieder“ werden zu hören sein. Los geht es um 19.30 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus.

Am Freitag, 14. Februar, wird es dann um 19.30 Uhr musikalisch-humorvoll im Haus Borgstede und Becker im Schifffahrtsmuseum. Mit ihrem Programm „Fort, Bildung!“ wandert Musik-Kabarettistin Julia Hagemann auf einem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Unter anderem werden Vermieter frittiert und Beerdigungen geprobt. „Sie bietet Humor mit Niveau“, betont Vereins-Beisitzer Gebhard von Hirschhausen.

Getreu dem Motto „Sai(ei)tensprünge“ gibt am Sonntag, 29. Februar, um 19 Uhr das „Bremen String Quartet“ Streicher-Melodien in der Friedrichskirche in Hammelwarden zum Besten. „Es ist ein Programm, das man nicht ständig hört“, sagt Manuela Schöler. Dabei präsentieren die vier Musiker je ein Quartett von Luigi Boccherini, Edward Grieg und Dimitri Schostakowitsch. Die Melodien sind facettenreich: Von humorvoll bis gefühlvoll ist alles dabei.

Noch vielseitiger wird es dann am Samstag, 14. März, um 19 Uhr mit einer Runde Irish Folk im Haus Borgstede und Becker. Die Ruhwarder Saitenhiebe präsentieren ihr Repertoire, das von Shanty bis zu den Doors reicht. Ihr Fokus bleibt aber die wehmütige und melodische irische Musik.

Den Abschluss der Konzertreihe bildet eine weitere Kooperation mit „Hommage à Beethoven“: Ein Klavierabend mit Kurt Seibert im Paul-Gerhardt-Haus. Am Samstag, 26. März, um 19.30 Uhr wird noch einmal der Blick auf Beethoven gerichtet. Anlässlich seines Todestages soll dessen musikalische Entwicklung beleuchtet werden. Passend dazu findet am Dienstag, 24. März, um 19.30 Uhr eine Einführungsveranstaltung im Paul-Gerhardt-Haus statt. Pfarrer Christian Egts und Kurt Seibert beleuchten die letzte Klaviersonate des großen Komponisten. Dazu ist der Eintritt frei.

Karten sind in den Buchhandlungen Gollenstede für 15 Euro und an der Abendkasse für 18 Euro erhältlich. Die Beethoven-Veranstaltungen kosten im Vorverkauf 20 Euro und 22 Euro an der Abendkasse. Interessierte unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Zudem werden Kombitickets für alle Veranstaltungen angeboten.

Sarah Schubert Volontärin, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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