Brake Studenten aus Leipzig der ältesten von Felix Mendelssohn Bartholdy gegründeten Musikhochschule Deutschlands gestalten das erste Konzert aus der Reihe zu Ehren Ludwig van Beethovens am Freitag, 31. Januar, im Paul-Gerhardt-Haus in Brake. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in den Räumen an der Kirchenstraße 24 und findet in Kooperation mit der Kulturförderung Brake statt.

Professor Hanns Martin Schreiber, langjähriger Konrektor des renommierten Instituts und hoch angesehener Professor für Kammermusik, präsentiert in Brake vier junge Künstler von Format, die auf wichtige nationale sowie internationale Preise und Förderungen verweisen können. Alle haben trotz ihrer Jugend bereits umfangreiche internationale Konzerterfahrung in Europa und auch in China gesammelt. Auch bei großen Festivals, wie dem Schleswig-Holstein Festival oder dem Festival in Meran, haben sie mitgewirkt. Sie sind zweifellos ein Teil der Elite des künstlerischen Nachwuchses. In Brake werden zu sehen und zu hören sein Theresa Sophie Reustle (Violine), Friederike Seeßelberg (Violoncello), Julian Clement (Bariton) sowie Andrei Romanishyn (Klavier).

Es ist das Verdienst Professor Hanns Martin Schreibers, dass er die jungen Künstler begeistern konnte, ein höchst anspruchsvolles Programm zu erarbeiten, das nicht zum Mainstream des Repertoires gehört, dem sich junge Künstler verpflichtet fühlen.

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Wer die Sonaten für Violine und Violoncello für Klavier und das Klaviertrio des jungen Beethoven hört, wird verstehen, dass der junge Beethoven ein gefeierter und Bewunderter Liebling der Wiener Musikszene war. Allerdings ist es auch nach mehr als 200 Jahren immer wieder eine Herausforderung, diese hochvirtuosen und ausdrucksstarken Werke einzustudieren und im Konzert zu spielen.

Sein erstes Meisterstück lieferte Beethoven mit den drei Klaviertrios op. 1, von denen das letzte zu Gehör kommen wird. Der große Joseph Haydn, einer der Lehrer Beethovens, der die Uraufführung des Werks hörte, hielt es aber für unausgegoren und riet Beethoven von einer Veröffentlichung ab, was zu einer Verstimmung zwischen den beiden führte. Es sollte aber das erfolgreichste seiner frühen Klaviertrios werden.

Selbst profunde Kenner der Musik Beethovens wissen nicht, dass er auch als Liedkomponist bedeutende Werke geschaffen hat. Seine Lieder sind bis auf wenige Ausnahmen sehr selten zu hören. Der Zyklus der Vertonungen von Gedichten Johann Fürchtegott Gellerts zeigt Beethoven als einen tief religiösen, allerdings nicht konfessionell gebunden Menschen. Berühmt geworden und vielgesungen ist daraus lediglich das Lied „Die Himmel rühmen des ewigen Ehre“, das in einer Fassung für Chor bekannt ist.

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