Brake Zu einer Hommage an Charles Gounod, der vor 200 Jahren geboren wurde, wird in die Stadtkirche eingeladen. Das Konzert beginnt am Sonntag, 28. Oktober, um 17 Uhr.

Charles Gounod, der Komponist der bekanntesten Vertonung des „Ave Maria“, wuchs in Paris in einem künstlerischen Haushalt auf: der Vater war Maler, die Mutter Pianistin. Nach dem Musikstudium in Paris reiste er nach Italien, um Musik zu studieren. Auf Reisen nach Berlin lernte er Fanny Hensel kennen, in Leipzig ihren Bruder Felix Mendelssohn-Batholdy.

Beide verabreichten ihm eine kräftige Dosis deutscher Musik in Form von Bach, Beethoven und Mendelssohn. Davon angeregt, schuf Gounod das wohl weltweit populärste klassische Stück: eine Melodie, ursprünglich für Violine, später mit dem Text „Ave Maria“ unterlegt, zu Bachs 1. Präludium aus dem „Wohltemperierten Clavier“.

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Dieses Werk wird im Konzertprogramm nicht fehlen. Es wird von Elisabeth von Hirschhausen (Sopran) gesungen.

Der Durchbruch als gefeierter Komponist gelang Gounod mit der Oper „Margarethe“, die noch heute zum Repertoire vieler Opernbühnen zählt. Gounod, der auch zwei Jahre katholische Theologie studiert hat, fühlte sich zeitlebens der Kirchenmusik verbunden. So entstanden rund ein Dutzend Messen, von denen die bekannteste zu hören sein wird: die Messe Sainte Cécile. In dieser Messe zu Ehren der Schutzheiligen der Kirchenmusik fühlt sich Gounod seinem Vorbild Mozart verpflichtet: eine klassisch transparente Tonsprache mit kantablen, empfindungsvollen Melodien, die zeitgemäß mit der expressiven Harmonik der französischen Romantik verbunden werden.

Ursprünglich für 3 Soli, gemischten Chor und großes Symphonieorchester gedacht, erschien schon bald eine Bearbeitung für Sopran- und Altsolo, Frauenchor und Orgel. In dieser Fassung kommen die rund 35 Sängerinnen des Braker Kirchenchores und Gastsängerinnen aus dem Chor für geistliche Musik Oldenburg sowie Sabine Freundt (Alt) zur Geltung. Kantorin Natalia Gvozdkova (Berne) steuert auf der Orgel einen festlichen Marsch und ein Prélude bei. Die Gesamtleitung hat Kreiskantor Gebhard von Hirschhausen.

Der Eintritt ist frei. Es werden am Ausgang aber Spenden für die anstehende Restaurierung der Orgel.

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