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Brake Seiner Heimatstadt hat Georg von der Vring in zahlreichen Gedichten ein bleibendes literarisches Denkmal gesetzt. Doch während die Erinnerung an einen der bedeutensten deutschen Lyriker des 20. Jahrhunderts in Brake langsam verblasst, ist er laut Henner Funk in Süddeutschland immer noch bekannt. „Es gibt einige Anzeichen, dass seine Lyrik wieder gewürdigt wird“, betont der Vorsitzende der Georg-von-der-Vring-Gesellschaft.

Am 1. März 1968 starb Georg von der Vring in München. Brakes Ehrenbürger (seit 1960), am 30. Dezember 1889 geboren, nahm sich vor 50 Jahren das Leben. In Zusammenarbeit mit dem Schiffahrtsmuseum und der Kulturförderung Brake initiiert jetzt die Georg-von-der-Vring-Gesellschaft eine Sonderausstellung sowie eine Veranstaltungsreihe anlässlich des Todestages. Die Stadt Brake und die Oldenburgische Landschaft fördern das Projekt.

Sonderseiten zu von der Vrings Leben

Zum 50. Todestag des Malers und Lyrikers Georg von der Vring werden in der Nordwest-Zeitung drei Sonderseiten erscheinen, die sich dem Leben des Braker Ehrenbürgers widmen. Zum Auftakt an diesem Mittwoch befasst sich NWZ-Redakteur Hans Begerow mit Georg von der Vrings Jugend in der Stadt am Strom. Der Schriftsteller fühlte sich zeitlebens zu Brake hingezogen.

Im zweiten Teil stehen die Jahre als Lehrer in Horumersiel, Rüstringen und Jever sowie der Erste Weltkrieg im Mittelpunkt.

Zum Abschluss zeigt Hans Begerow den Werdegang bis zum Tod von der Vrings in München nach.

Vieles in Brake erinnert an Georg von der Vring. So wurde beispielsweise sein komplettes Arbeitszimmer aus München im Haus Borgstede & Becker wieder eingerichtet. An seinem Haus in der Schulstraße 14 erinnert eine Plakette an Brakes Ehrenbürger. Weitere Spuren finden sich sowohl in der Dauerausstellung als auch im Archiv des Schiffahrtsmuseums, das einige selten gezeigte Stücke wie Orden, Urkunden und Bilder bis zum 2. September in der Sonderausstellung zeigen wird.

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 1. März: Eröffnung

Die Ausstellung zum 50. Todestag wird am Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr im Haus Borgstede & Becker, Breite Straße 9, eröffnet. Henner Funk wird in die Ausstellung mit dem Titel „Georg von der Vring – Werkschau und biographische Notizen“ einführen. Der Gitarrist Jasper Vogt sorgt für musikalische Begleitung.

 8. März: der Lyriker

Der Lyriker Georg von der Vring steht am Donnerstag, 8. März, ab 19 Uhr mit einer Lesung von Gerhard Snitjer im Mittelpunkt. Die Laudatio hält Peter Hamm im Schiffahrtsmuseum. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, Schüler zahlen 5 Euro.

 15. März: der Romancier

Aus dem hintergründigen Kriminalroman „Spur im Hafen“ wird Stefanie Trapp am Donnerstag, 15. März, vortragen. Die Handlung der Geschichte hat der Romancier Georg von der Vring in die 1850er Jahre verlegt. Beginn ist um 19 Uhr im Schiffahrtsmuseum. Der Eintritt beträgt 10 Euro pro Person, Schüler zahlen 5 Euro.

 22. März: Lesemarathon

Zum Lesemarathon wird für Donnerstag, 22. März, eingeladen. Jeder, der möchte, kann mitmachen. Aus Georg von der Vrings autobiografischem Roman „Die Wege tausendundein“ wird ab 10 Uhr vorgelesen. Gegen 18 Uhr sollen die letzten beiden Kapitel vorgetragen werden.

Anmeldungen zur Leseliste werden ab sofort im Schiffahrtsmuseum oder unter Telefon   04401/6791 entgegengenommen.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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