Brake Die Musik von der Kaje wummert durch die Stadt und durchmischt sich mit der Musik der Fahrgeschäfte und Stände. Bunte Lichter flackern an jeder Ecke und der Geruch von Bratwurst, Liebesäpfeln und kühlen Drinks weht durch die Luft. Von Freitag bis Sonntag wurde in Brake wieder Stadtfest gefeiert. Helmut Mohndorf, der das Stadtfest zusammen mit Kai Klein organisiert, hat auch dieses Jahr wieder am Grundkonzept zwischen Stadtfest und Jahrmarkt festgehalten.

Tagsüber Programm für Familien und Kinder, abends Party für die Feierwütigen. Dazu Fahrgeschäfte vom Kinderkarussell bis zum Break Dancer und „Rocket“, der modernen Weiterentwicklung der Hollywoodschaukel: „Hier kann jeder herkommen und etwas finden, was ihm gefällt“, erklärt Mohndorf. Der Schausteller und Organisator zeigte sich mit dem Stadtfest zufrieden. Nur der Platzregen und das Gewitter am Sonnabend trübten seine Laune. „Besonders schade für die Familien, dieses Wetter.“ Entmutigen ließ sich Mohndorf aber nicht. „Wir mussten nur das Programm etwas schieben, weil die Gäste natürlich erstmal abwarteten, wie sich das Wetter entwickelt.“

So trat Alphonso Williams erst um 19.30 Uhr auf, gute 90 Minuten später als ursprünglich geplant. Der Soul-Sänger, der u.a. durch „Das Supertalent“ bekannt wurde, zeigte sich dennoch gut gelaunt und schmetterte Soul-Hits wie „My Girl“. Sehr zur Freude der vierjährigen Romy, die extra wegen Alphonso mit ihrer Mutter Iris Hilger zum Stadtfest gekommen war. Die kleine Brakerin hatte den Sänger beim Oldenburger Casting für das Supertalent kennengelernt und wollte ihn unbedingt noch mal sehen. Gegen die Wartezeit halfen die Fahrgeschäfte. „Komm, wir fahren Karussell“, nahm Iris Hilger ihre Tochter an die Hand, als das Ausmaß der Verspätung klar war.

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Während die Nachmittage der Tanzschule Tanzania mit ihren Tanzeinlagen, dem Kinderschminken, Ballonkünstlern und Zaubershows gehörten, standen die Abende ganz im Zeichen tanzbarer Musik. Am Freitag heizte die Band „Promise“ den Gästen an der gut besuchten Kaje ordentlich und auch durchaus „Atemlos“ mit aktuellen Hits und zeitlosen Klassikern ein. Bis zwei Uhr nachts ging die Party, unterbrochen nur vom Feuerwerk, welches gegen 23 Uhr von der Guntsiet aus abgefeuert wurde. Am Sonnabend stand erneut die „Feten Kult Kapelle FKK“ auf der Bühne. Das Wetter spielte abends dann zum Glück wieder mit und die Besucher waren ausgelassen am Feiern. Vor der Bühne wurde getanzt und die eine oder andere Polonaise führte Freunde und Fremde bis spät in die Nacht gemeinsam über die Kaje.

Für den Ausklang des Stadtfestes am Sonntag hatte Mohndorf die Travestiekünstlerin Gina Solera und den Zauberer Aaron Davis engagiert. Nach etwas Musik am Nachmittag ging es dann um 19 Uhr gleich an den Abbau. „Am Montagmorgen soll nichts mehr zu sehen sein“, so Mohndorf. Auf die Frage, wie viele Hände beim Stadtfest im Einsatz waren, winkt Mohndorf ab. „Unzählige!“


Mehr Bilder zum Stadtfest gibt es unter   www.nwzonline.de/fotos-wesermarsch 
Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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