Brake Seit Jahren ist das Orchester des Bahnsozialwerks mit seinem Frühlingskonzert Gast in der St.-Bartholomäus-Kirche in Golzwarden. Da diese durch den Brand zurzeit nicht zur Verfügung steht, hatte sich Pastor Martin Röker sofort bereit erklärt, die Stadtkirche für das Konzert zu öffnen. Rund 120 Besucher verfolgten jetzt ein vielfältiges Konzert auf hohem Niveau.

Das BSW-Orchester mit seinen 30 Musikern konnte für diesen Auftritt den musikalischen Leiter und Dirigent des Blasorchesters der Turn- und Musikvereinigung Rodenkirchen, Peter Abbenseth, gewinnen. Auf dem Programm standen Lieder bekannter Künstler und, wie es seit Jahren schon eine liebgewonnene Tradition des BSW-Orchesters ist, auch Musik aus beliebten Filmen. Durch das Programm führten Isabel Stübben und Uwe Steenmann, die die Besucher mit zahlreichen Informationen zu den Werken versorgten.

Mit der kraftvollen „Overture to a New Age“, komponiert und arrangiert von Jan de Haan, stimmte das Orchester auf einen tollen und abwechslungsreichen Nachmittag ein. Rhythmus und Taktwechsel bestimmten den Beginn der Ouvertüre und drückten damit eine unruhige Zeit aus. Getragene Melodien brachten Zuversicht und Hoffnung zum Ausdruck, eingeleitet durch eine Klarinettenkadenz, vorgetragen durch Britt Boyksen.Dass nicht alles so rosig ist, wie es manchmal scheint, wurde vom Komponisten wiedergegeben.

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Es folgte das viel gespielte Stück „St. Thomas Choral“ von Pavel Stanek aus dem Jahr 1994. Dieser für die Musiker anspruchsvolle Choral schöpft seine harmonische Struktur aus der Barockzeit und ist das bekannteste Werk aus der Feder Staneks.

Ulla Schumacher, Isabel Stübben, Melina Gerdes sowie Britt und Gudrun Boyksen bildeten das Klarinettenquintett „Klaritett“. Es hatte seinen ersten Auftritt mit dem Welthit „Imagine“ von John Lennon und erntete dafür viel Applaus.

Ein Welthit nach dem anderen hallte durch die Kirche. Mit „Highlights from Chess“, einem Musical von 1984 aus der Feder von Benny Anderson und Björn Ulvaeus von Abba, setze das Orchester weitere musikalische Höhepunkte.

Vor allem bei den jüngeren Musikfans sehr beliebt ist derzeit der Film „Eiskönigin – völlig unverfroren“. Hieraus spielte das Orchester das eingängige Titellied „Let it go“. Schnell folgte der Wechsel in das Genre Abenteuer. Mit „The Mask of Zorro“ erlebten die Zuhörer ein sehr temperamentvolles Stück aus dem Jahr 1998 von James Horner.

Es ging fantastisch weiter mit „How to Train Your Dragon“. Die Musik des Engländers John Powell für den Erfolgsfilm „Drachenzähmen leicht gemacht“ kam sehr gut an. Und das Publikum ließ das BSW-Orchester nicht ohne zwei weitere Zugaben gehen.  Im Laufe des Nachmittags wurde Rüdiger Dewanz für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Orchester geehrt.

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