Brake Es ist zuweilen schon schwer, die eigenen Kinder zu bändigen. Wie schwer muss es aber sein, wenn gleichzeitig rund 50 Kinder aus verschiedenen Gruppen angeleitet werden müssen – mit dem Ziel, ein gemeinsames Musical auf die Beine zu stellen? Nahezu mühelos ist das Kreiskantor Gebhard von Hirschhausen am Sonntag in der Christuskirche gelungen.

Für das Kindermusical „Zwischen Linsengericht und Himmelsleiter“ musste er die Kinder aus dem ökumenischen Kinder- und Jugendchor Brake, die Schüler der Chor-AG der Grundschule Golzwarden und die Gruppe des Kinder- und Jugendchores Hude (Leitung Freia Lankenau) fachmännisch anleiten – musikalisch unterstützt von Ute Extra (Klarinette), Beate Hermenau (Violine), Bernhard von Hirschhausen (Fagott) und Tim Cronshage (Klavier).

Pünktlich begann das 80-minütige Musical vor rund 120 Zuhörern. Die Kinder spielten und sangen die Geschichte der Zwillingsbrüder Jakob und Esau aus dem Alten Testament (1. Mose 25). Die Geschichte zeigt, wie durch Hinterlist eine Familie zunächst entzweit wird, sich später aber wieder versöhnt.

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In den vergangenen Wochen hatten die Kinder intensiv geprobt. Am Aufführungstag war es aber das erste Mal, dass alle Teile des Musicals durch die Gesamtgruppe zusammengeführt worden sind und dem Publikum vorgestellt wurden.

Die Zuschauer nahmen das Stück dankbar an; viele holten ihre Mobiltelefone heraus, um Bilder von den Jungschauspielern und -sängern zu machen.

Der Text für das Stück stammt von Roland Klein. Die Musik komponierten 2013 Max und Klaus Wallrath aus Düsseldorf. Für die Optik wurden zahlreiche Kostüme hergestellt und eine große Wüstenkulisse kreiert.

Die Wüstenkulisse musste in den Tagen zuvor auf die Schnelle nochmals erstellt werden, da durch ein Missgeschick die ursprüngliche Kulisse entsorgt worden war.

Von diesem Stress hinter der Bühne bekamen die Zuschauer jedoch nichts mit. Vielmehr sahen sie ein gelungenes Musical mit viel Liebe zum Detail. Sie dankten es den Akteuren mit lang anhaltendem Applaus.

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