Brake Im Jahr 2019 haben viele spannende Ereignisse stattgefunden. Um herauszufinden, was Schülerinnen und Schülern aus dem Jahr 2019 in Erinnerung bleibt und was für Wünsche sie an das nächste Jahr haben, wurden Jugendliche verschiedener Jahrgangsstufen des Braker Gymnasiums befragt.

Gesine Janßen (17): „Das Jahr 2019 hat mich persönlich sehr viel weitergebracht, da ich viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Anfang des Jahres bin ich auf die 9432 Kilometer entfernte Insel La Réuion geflogen und habe dann dort für drei Monate mit meiner Austauschpartnerin in einem Internat gelebt. Durch diesen Austausch des deutsch-französischen Jugendwerks habe ich eine neue Sprache, eine neue Schule und viele neue Freunde kennengelernt. Das Wichtigste ist aber, dass ich dabei viel über mich selber gelernt habe. Ich habe gelernt, dass Grenzen nicht wirklich existieren, solange man sie zu keinen macht.

In der Schule hat sich dieses Schuljahr auch einiges getan, da ich nach den Sommerferien nämlich in die elfte Klasse gekommen bin. Im Gegensatz zur Mittelstufe kann man in der Einführungsphase nämlich viel selbstständiger und selbstbestimmter sein und arbeiten, was mir auch sehr gut gefällt.

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Lokal und global betrachtet, kann ich sagen, dass Jugendliche sich immer mehr für die Politik interessieren und dass sie sich auch mehr engagieren. Gerade durch die weltweiten „Fridays for Future“-Bewegungen sieht man ja, dass wir nicht mehr nur klein denken wollen. Wir versuchen weiter und internationaler zu denken, denn es geht schließlich jeden etwas an, was in der Welt passiert.

Ich finde es aber auch erschreckend, dass viele Leute auch im Jahr 2019 noch rassistisch denken. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es auf La Réunion keine Ureinwohner. Dort wird so offen mit verschiedenen Religionen und Kulturen umgegangen und alle können harmonisch miteinander leben. Diese Offenheit können wir uns teilweise für Deutschland abgucken.

Für das Jahr 2020 habe ich mir noch nicht ganz so viele Pläne gemacht. Ich hätte aber schon Lust, ein bisschen in Europa zu reisen, um neue Einblicke zu gewinnen. Auch möchte ich mir durch diese Reisen weiterhin ein eigenes Bild von der Welt machen.

In der Schule möchte ich natürlich auch vorankommen und weiterhin gute Noten haben, damit ich dann nach den Sommerferien die Oberstufe besuchen kann.

Devin Hillmer (11): „In diesem Jahr gab es echt einige Erlebnisse, an die ich gerne zurückdenke. Ich war dieses Jahr zum Beispiel mit meinen Eltern und mit einem Kumpel und seinen Eltern gemeinsam in den Sommerferien in Kroatien, was mir richtig gut gefallen hat.

Neben einzelnen Reisen habe ich aber auch auf sportlicher Ebene einiges erlebt. Seit einigen Jahren mache ich schon Klootwerfen, das ist ein Friesensport, und dieses Jahr habe ich dabei die Landesmeisterschaften gewonnen. Weil ich mich aber auch für Fußball interessiere, habe ich mir einige Spiele im Hamburger Stadion angesehen.

Ich finde es gut, dass „Fridays for Future“ auch mal in Brake war. Deshalb bin ich auch zu der letzten Demo, die am 29. November war, gegangen. Diese Demo hat meinen Freunden und mir richtig gut gefallen und wir hatten sogar ein Plakat gebastelt, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dieses Jahr gab es auch eine Fortnite-WM, die ich mir auf YouTube angesehen habe.

Für das nächste Jahr hoffe ich einfach, dass die Politiker weiterhin mehr über die Umwelt reden, damit es der Umwelt endlich wieder besser gehen wird. Ich hoffe auch, dass ich mich weiterhin so gut mit meinen Freunden verstehe wie in diesem Jahr.“

Luisa Beste (17): „Was für mich vom Jahr 2019 bleibt? Ich glaube, da würde ich sagen, das war die CYBER-GEN SHOCK WAVE TOUR in Hamburg. Bei diesem Konzert sind nämlich mehrere Künstler aufgetreten, was ein echt ein cooles Ereignis war.

In diesem Jahr habe ich zusammen mit meinem Vater einen alten VW T4- Bus ausgebaut, damit ich damit in Zukunft herumreisen kann. Gerade diese Arbeit, die wir zusammen gemacht haben, hat uns dann als Vater und Tochter noch mehr zusammengeschweißt. 2019 habe ich erst durch die Einführungsphase und jetzt durch die Oberstufe sehr viele neue Leute kennengelernt. Das hat dann dafür gesorgt, dass ich immer offener geworden bin.

Mittlerweile habe ich mich sogar mit Elsfleth als Wohnort abgefunden. Ich finde jetzt auch immer mehr Gründe, die dafür sorgen, dass ich diese Stadt nach meinem Abitur nicht fluchtartig verlassen werde.

Lokal und global würde ich sonst einfach mal sagen, dass Jugendliche immer mehr durch Proteste auf sich aufmerksam machen. Das sieht man ja auch anhand der „Fridays for Future“-Bewegungen.

Erschreckend finde ich aber, dass zur Zeit immer mehr rechte Leute an die Macht kommen.

Im nächsten Jahr werde ich endlich volljährig und ich habe vor, das in vollen Zügen auszunutzen. So habe ich etwa für die Sommerferien geplant, mit meinen Freunden in meinem ausgebautem Auto nach Portugal zu fahren.“

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