Brake „Wir hoffen auf besseres Wetter“, meinte Bürgermeister Michael Kurz am Sonntagmorgen optimistisch, als er an der Kaje das 2. Internationale Braker Bildhauertreffen eröffnete. Er dankte vor allem dem Künstler Thorsten Schütt für die Organisation des Treffens. Kurz begrüßte neben Thorsten Schütt auch Lara Steffe aus Italien und Dominique Renaud aus Frankreich. Alle Künstler kennen sich schon seit Jahren und haben sich oft bei Bildhauertreffen, Workshops und Symposien in Europa getroffen.

„Ich hoffe auf eine schöne Arbeitswoche, in der schöne Skulpturen in der Öffentlichkeit hergestellt werden“, so der Bürgermeister. Er lud alle Interessierten ein, die Kunst direkt vor Ort zu erleben.

Der Bürgermeister dankte den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, aber ebenso den Mitarbeitern des Bauhofs, ohne deren Einsatz das Bildhauertreffen ebenfalls nicht hätte stattfinden können.

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Die stellvertretende Landrätin Ursula Schinski drückte ihre Freude darüber aus, dass es ein solches Angebot in Brake gibt. „Ich habe den Wunsch, dass viele Besucher aus der ganzen Wesermarsch kommen, um sich die Arbeit anzuschauen.“ Der Landkreis brauche solche Angebote, um zu zeigen, was hier alles möglich sei.

Thorsten Schütt dankte auch im Namen seiner Kollegen für die Möglichkeit, über Kunst und die Herstellung der Skulpturen mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. „Das ist etwas Außergewöhnliches, dass eine Kommune seinen Bürgern eine solche Chance ermöglicht.“

Alle drei Künstler haben sich im Vorfeld überlegt, was für eine Skulptur sie erschaffen möchten. Lara Steffe möchte eine Frau erschaffen, die teilweise unbekleidet ist. Sie soll ein Symbol für die Menschen sein, die, egal welche Hautfarbe sie haben oder welcher Herkunft sie sind, alle gleich sind. Dominique Renaud möchte gleich mehrere Komponenten verbinden. Er will ein Loch in seinen Eichenstamm machen und darum drei Stränge verbinden, die die Verbundenheit der drei Künstler zeigt. Gleichzeitig sollen diese Stränge „den letzten Tropfen“ auf Erden umschließen und damit auf das Thema Nachhaltigkeit hinweisen.

Damit beschäftigt sich auch Thorsten Schütt, der das Innere des Menschen in seine Skulptur einarbeiten möchte. Das möchte er mit dem „Point of no Return“ im Hinblick auf die Zerstörung der Natur verbinden. Das soll den Menschen zeigen, dass jetzt der Zeitpunkt ist, dass dringend etwas geschehen muss, um die Welt und die Natur zu retten.

Bis zum 24. August werden die Künstler täglich von 8 bis 18 Uhr an der Kaje arbeiten.

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