Brake Knapp eine Woche hatten die Künstler Heiko Börner, Thorsten Schütt und Piotr Zbrozek beim 1. Bildhauersymposiums Zeit, um aus den zur Verfügung gestellten Eichenbaumstämmen eine Skulptur herzustellen. Jetzt wurden die fertiggestellten Kunstwerke in einer Abschlussveranstaltung an der Kaje vorgestellt.

In seiner Festrede bedankte sich Bürgermeister Michael Kurz zunächst bei all denjenigen Menschen, die das 1. Bildhauersymposium in Brake ermöglicht haben. Nach den einführenden Worten hatten die Kajenbesucher die Möglichkeit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen und über ihre Arbeiten zu reden. Hier zeigten sich dann auch die unterschiedlichen Kunstgeschmäcker:

Phil König (14) gefällt besonders die Arbeit von Heiko Börner. Der Schüler der IGS-Brake mag es, dass der Bildhauer sein Ausgangsmaterial weitestgehend im natürlichen Zustand belassen hat und nicht durch Lacke oder ähnlichem bearbeitet hat. Außerdem findet er die Struktur der Skulptur spannend, deren Oberfläche nicht glatt ist, sondern in verschiedenen Richtungen geht. Phil König hat in seinen Worten eine Absicht des Künstlers umschrieben, der mit seinem Werken vor allem Dynamik zum Ausdruck bringen möchte und dem Betrachter einen größtmöglichen Spielraum von Interpretationen einräumt.

Merel van`t Oever (12) ist hingegen von dem Werk von Piotr Zbrozek, welches den Titel „Under the Bridge“ trägt, angetan. Im Gespräch erklärte Zbrozek die Intentionen, die er mit der Skulptur verbindet. Er möchte zum Ausdruck bringen, dass die Beziehungsarbeit unter den Menschen vielfältig ist und viele neue Wege offenstehen, wenn sich der einzelne traut.

Thorsten Schütt hat aus seinem Baumstamm Kugeln herausgearbeitet, die symbolisch für diejenigen Menschen stehen sollen, mit denen er im Laufe der Tage in Kontakt gekommen ist. Bei der Herausarbeitung der einzelnen Kugeln habe er dann speziell an diese Begegnungen gedacht. Sein Werk wurde bereits verkauft und noch am Abschlussabend durch den Käufer von der Kaje abtransportiert. Als Fazit kann festgehalten werden, dass das 1. Bildhauersymposium in Brake ein voller Erfolg gewesen ist, welches zukünftig in regelmäßigen Abständen wiederholt werden könnte und Brake um eine kulturelle Facette reicher machen würde.

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