Brake Eine gelungene Premiere ist immer eine gute Grundlage für Folgeveranstaltungen. Das hat sich auch die Stadt Brake gedacht und lädt zum zweiten Mal Bildhauer ein, ihre Kunst live an der Kaje entstehen zu lassen – vor den Augen interessierter Braker und Gäste und bei freiem Eintritt.

Vom 18. bis 24. August wird die Braker Kaje wieder zum Freiluftatelier. Zwischen 8 und 18 Uhr entstehen hier täglich Kunstwerke. Und das diesmal sogar noch internationaler: Waren bei der ersten Auflage 2017 ein polnischer und zwei deutsche Künstler dabei, erschaffen diesmal neben Künstler und Mitorganisator Thorsten Schütt die Italienerin Lara Steffe und der Franzose Dominique Renaud Kunstwerke. Ihr Werkstoff: Eichen – „aus der Region“, wie Bürgermeister Michael Kurz und Fachbereichsleiter Uwe Schubert betonen. Jeder Künstler kann sich sein Werkstück aus den rund 40 Zentimeter Durchmesser und drei Meter Länge messenden Stämmen wählen. Innerhalb von einigen Tagen soll daraus eine Skulptur entstehen.

Sowohl Betrachter als auch Künstler seien von der Kaje als Ort einer derartigen Kunstveranstaltung begeistert gewesen, betonen Kurz und Schubert rückblickend. Und nicht zuletzt diese positiven Rückmeldungen seien für die Stadt Anlass für eine weitere Auflage gewesen.

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Unterstützt wird das Symposium auch diesmal wieder vom Brake-Verein. Er stellt den Info-Pavillon nicht nur für eine Ausstellung von Werken der teilnehmenden Künstler zur Verfügung. Einmal in der Woche ist er quasi auch Gastgeber: Am Donnerstag, 22. August, schließt sich an die Arbeit der Künstler ab 18 Uhr nahtlos die Sommerlounge an; dann trifft Musik auf bildende Kunst.

Weitere besondere Programmpunkte werden die Eröffnung am Sonntag, 18. August, um 11 Uhr, eine Fahrt auf der „Guntsiet“ mit einem Künstlerdialog am Dienstag, 20. August, ab 19 Uhr sowie die Abschlussveranstaltung mit musikalischer Umrahmung am Freitag, 23. August, um 19 Uhr sein.

Speziell auch für den Künstlerdialog ist die Stadt noch auf der Suche nach Unterstützung: Da Dominique Renaud nur französisch spricht, sucht er noch jemanden, der dolmetschen kann. Wer auf der „Guntsiet“ oder bei einem der anderen Programmpunkte übersetzen will, kann sich bei Uwe Schubert unter Telefon  04401/102203 oder bei Hannah Nitschke unter Telefon  04401/102241 im Rathaus melden.

Sollte die zweite Auflage wieder gut angenommen werden, soll das Internationale Braker Bildhauertreffen alle zwei Jahre stattfinden.

Quasi als Einstimmung auf das Bildhauertreffen findet eine Ausstellung im Rathaus statt. Dort sind ab dem 31. Juli 14 Arbeiten von Bildhauer und Mitorganisator Thorsten Schütt zu sehen. Die Ausstellung wird um 18 Uhr mit einer Einführung in die Schau eröffnet.

Dominique Renaud BILD: privat
Lara Steffe BILD: privat
Thorsten Schütt BILD: privat
Dominique Renaud BILD: privat
Lara Steffe BILD: privat
Thorsten Schütt BILD: privat

Die Künstler

Dominique Renaud wurde 1960 in Liffol le Grand (Frankreich) geboren. 1974 begann er als Student und Azubi mit seinen ersten Holzarbeiten. Nachdem er für einige Möbelhersteller gearbeitet hatte, begann er 1989 als Gitarrenbauer zu arbeiten. Heute übt er diesen Beruf immer noch aus, während er gleichzeitig seine Leidenschaft für Skulpturen in all seinen Formen auslebt. Er war bereits beteiligt an Ausstellungen sowie Symposien in Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.

Lara Steffe wurde 1969 in Cavalese (Italien) geboren. Von 1983 bis 1988 besuchte sie das Institute of Art Pozza di Fassa. 1992 machte sie einen Abschluss an der Brera’s Academy of Art in Mailand. Im Jahr 1993 begann sie am Visual Arts Institute in Pozza die Fassa zu unterrichten. Seit 2004 nimmt sie an verschiedenen Symposien weltweit teil, so in Ägypten, Italien, Frankreich, Finnland und der Schweiz. Ausgestellt hat die Italienerin zudem in ihrer Heimat, in Belgien, Schweden und der Schweiz.

Thorsten Schütt wurde 1963 in Itzehoe geboren. Nach seiner Ausbildung zum technischen Zeichner und einer Umschulung zum Bau- und Möbeltischler begann er 1991 mit einer Weiterbildung zum Bildhauer. 1996 nahm der seine Tätigkeit als selbstständiger Bildhauer auf. Er ist Dozent für Bildhauer- und Trommelworkshops und seit 1988 Organisator von internationalen Bildhauersymposien. Er nahm an Treffen in Deutschland, Frankreich, Ecuador, Österreich, Italien, den USA und der Schweiz teil.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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