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Brake Der Nahe und Mittlere Osten stelle sich aus der Vogelperspektive als Schlachtfeld dar, schreibt Michael Lüders in seinem neuen Sachbuch „Armageddon im Orient“. Die Konflikte überlagerten und kreuzten sich, längst machten sie an Landesgrenzen keinen Halt mehr. Als Ursachen dafür sieht der Autor vor allem die Clan- und Stammesmentalität der Herrschenden. Ihnen gehe es in erster Linie darum, „die eigene Macht mit allen Mitteln zu verteidigen“.

Michael Lüders’ Thema sei der Nahost-Konflikt, sagt Eleonore Gollenstede. Der Autor sei aber wegen seiner Pro-Israel-Einstellung nicht unumstritten, merkt sie an. Michael Lüders, 1959 in Bremen geboren, war lange Jahre Nahost-Korrespondent der Wochenzeitung „Die Zeit“. Seit 2015 ist er Präsident der Deutsch-Arabischen-Gesellschaft. Sein Vorgänger war der Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour (1924-2014).

In seinem neuen Buch weist Michael Lüders auf die Folgen der Konfrontationspolitik der USA und Saudi-Arabiens gegenüber dem Iran hin. Am Mittwoch, 20. Februar, wird er das Buch mit dem Untertitel „Wie die Saudi-Connection den Iran ins Visier nimmt“ im Braker Schifffahrtsmuseum, Haus Borgstede & Becker, an der Breiten Straße 9 vorstellen. Beginn ist um 19 Uhr.

Droht eine endzeitliche Entscheidungsschlacht im Nahen Osten, ein Weltuntergang? Diese Frage wirft der Autor in seinem Buch auf. Er beschreibt, welche Folgen ein Angriff auf den Iran von einer von den USA angeführten Allianz haben würde. Die Region sei ein Pulverfass. Wer also könnte daran interessiert sein, die Lunte zu zünden? Welche Rolle spielt die Europäische Union und warum werden kaum Alternativen gesucht? „Dummheit und Verblendung sind mächtige Triebkräfte menschlicher Entwicklung“, sagt Michael Lüders. Sie beherrschten die antiiranische Agenda. „Das Projekt Regimewechsel im Iran ist ohne Wenn und Aber völkerrechtswidrig. Davon unabhängig wäre jeder Angriff auf die Kulturnation Iran nichts weniger als ein Menschheitsverbrechen. Wer sich daran beteiligt, gleich unter welchem Vorwand, macht sich mitschuldig, mögen die vorgeschobenen Motive noch so edelmütig klingen“, so der Nahost-Experte.

Die Zusage, sein Buch in Brake vorzustellen, hatte Michael Lüders schnell gegeben. „Wir treffen uns auf Buchmessen mit Verlagen und fragen nach, wer gerade Lesungen veranstaltet“, sagt Eleonore Gollenstede. Nach einem Anruf bei Michael Lüders war der Termin gleich eingestielt. Michael Lüders studierte Publizistik, Islam- und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin sowie zwei Semester arabische Literatur an der Universität Damaskus. Er wurde mit einer Arbeit über das ägyptische Kino zum Dr. phil. promoviert.  Die Entrittskarte kostet im Vorverkauf 12 Euro. Karten gibt es ab sofort in den Gollenstede-Buchhandlungen im Famila-Center an der Weserstraße 80 und an der Breiten Straße 8 sowie im Braker Schifffahrtsmusen, Breite Straße 9.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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