Brake „In diesem Jahr wird Ostern nicht ausfallen.“ Diese gute Nachricht konnte Jörg Fasting als stellvertretender Hegeringleiter den Mitgliedern des Hegerings Brake bei der Hauptersammlung machen. Bei der vor kurzem vorgenommene Frühjahrs-Hasenzählung im Revier Brake I konnten mehr Feldhasen gezählt werden als noch im Herbst 2014 vor Beginn der Jagdzeit.

Die Jäger haben keinen Einfluss auf das Wetter und die Landwirtschaft, doch sie können die Räuber wie Fuchs und Marder intensiv bejagen und die Lebensräume damit ein wenig verbessern. Zudem haben die Mitglieder des Hegerings im vergangenen Jahr im Revier Brake circa sieben Hektar Blühwiesen angelegt, die Deckung bieten und zugleich eine Nahrungsquelle für die Wildtiere und Singvögel darstellen. Durch die Blüten werden auch Insekten intensiv angezogen.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft ehrte Jörg Fasting bei der Versammlung die folgenden Mitglieder: 40 Jahre sind Willi Hagen, Uwe Helmer, Ingo Köhne, Jürgen Rohde, Georg Erich Schau und Claus Thümler dabei. Seit 25 Jahren sind Hans Haxsen, Klaus Klingenberg und Franz-Otto Müller Mitglied.

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In seinem Bericht stellte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Tammo Meents, die aktuellen Jagdthemen vor. Er kritisierte die niedersächsische Landesregierung für die seiner Meinung nach fehlende Einbeziehung der Jäger bei der Änderung der Schonzeiten-Regelung. Nicht nachvollziehen lasse sich die Aufhebung der Jagdzeit auf Blessgänse, denn diese säßen in diesem Winter zu tausenden auf den Wiesen der Wesermarsch.

Meents forderte alle Jagdreviere auf, sich wie in der Vergangenheit intensiv am Wildtiermonitoring zu beteiligen, denn die Ergebnisse dieser seit 25 Jahren etablierten Wildtiererfassung liefere kein anderer Naturschutzverein in Deutschland.

Im Anschluss trug Peter Kayser als Fallenjagdexperte seine Beobachtungen aus verschiedenen Naturschutzprojekten unter anderem in der Hunte-Niederung und dem Bremer Blockland vor. Dort konnten die Brut-Erfolge bei den Wiesenvögeln nach den Rückgängen in den vergangenen Jahrzehnten durch den Einsatz von Lebendfangfallen stabilisiert werden. Paradox sei, so die Jäger, dass die Landesregierung mit einer Überarbeitung des Jagdgesetzes die Fangjagd verbieten wolle, diese im Wiesenvogelschutz aber weiterhin gerne sehe.

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