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„Biogas: 500 Meter Abstand erwünscht“, Ð -Ausgabe vom 17. Juni.

Ich bekomme ein ungutes und nicht gerade vertrauensbildendes Gefühl. Geht es um die geplante Biogasanlage in Großensiel, wird über Mindestabstände zu bebauten Gebieten diskutiert. Das ist auch gut so und ist längst fällig. Jetzt muss aber sogar das Thema EHEC herhalten. Das Argument, eine Biogasanlage sei ökologisch nicht vertretbar, wurde in den Ausschüssen und im Stadtrat auf den Tisch gebracht – aber erst im Zusammenhang mit dem Antrag auf Errichtung einer Biogasanlage in Großensiel.

Ich stelle mir allerdings die Frage, ob es wohl andere Regeln für das Verwenden von Argumenten für die im Bau befindliche und bereits genehmigte Biogasanlage in Einswarden/Grebswarden gibt?

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Die gleichen Ratsmitglieder, die sich heute vehement für einen Mindestabstand von 500 Metern einsetzen, wohnen durchweg in Großensiel und haben vor gar nicht allzu langer Zeit für die Errichtung einer Biogasanlage in Einswarden/Grebswarden ohne die jetzt aus dem Sack geholten Argumente gestimmt, ohne über den jetzt diskutierten Mindestabstand überhaupt auch nur zu diskutieren. (...)

In Einswarden/Grebswarden ist die Genehmigung der Biogasanlage so erstaunlich „leise“ über die Bühne gegangen, dass einem schon unheimlich werden kann. Nur einige wirklich engagierte Ratsmitglieder aus dem Stadtnorden haben sich dazu eingebracht. Diese konnten allerdings nicht die Mehrheit auf sich vereinen.

Ich stelle mir als Wählerin indes die Frage der Glaubwürdigkeit von Kommunalpolitik. Das Abstimmungsverhalten von einigen Ratsmitgliedern ärgert mich ungemein. (...)

Uta Elb, Phiesewarden

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