Berne Nicht nur Konzerte, Kabarett oder Theater möchte der Verein Kulturmühle Berne anbieten. Auch Ausstellungen gehören zum Konzept. Dass, nachdem es lange Zeit so etwas nicht gab, nun mit Bildern von Berne der Auftakt gemacht werde, freue sie ganz besonders, sagte Programmchefin Ramona Kruse zur Eröffnung der Fotoausstellung am Freitagabend.

Ganz gespannt warteten viele Zuschauer auf das, was die „Lichtbildner Berne“ in rund anderthalb Jahrzehnten unter dem Thema „Landschaft am Strom“ zusammengetragen hatten. Und die dabei herausgekommene mit Musik und Informationen untermalte Multivisionsshow ließ vielen der Anwesenden wohlbekannte Orte in völlig ungewohntem und immer wieder mystisch-schönem Licht erscheinen.

Zwischen Elsfleth und Berne waren Kai Kinghorst und Jens Harms mit ihren Fotoapparaten an den Stränden der Weser unterwegs. Dieter Jelting, der normalerweise auch zu den Fotografen gehört, bastelte rund 300 der gelungensten Aufnahmen zu einer Show zusammen, die jedem Reiseprospekt alle Ehre machen würde.

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Mit Leuchttürmen, Spinnennetzen, in denen unzählige Tautropfen wie kleine Spiegel hängen, Schiffen, Strand und Wasser zu allen Jahreszeiten und in unterschiedlichstem Licht in Szene gesetzt, aber auch mit Nahaufnahmen von den Insekten des Naturschutzgebiets an der Juliusplate, gelang es den Fotografen, die Heimat aus einer oftmals völlig neuen Perspektive zu zeigen. „Manchmal sind die Themen geplant, manchmal lassen wir uns von den Motiven finden“, erklärte Kinghorst.

Gerne sind er und seine beiden Freunde wegen des ganz besonderen Lichts bei Sonnenaufgang unterwegs. Die gestochen scharfen Ma-kroaufnahmen von Libellen, Heuschrecken oder Fliegen, die Details offenbaren, die mit bloßem Auge kaum sichtbar sind, seien jedoch nur möglich, wenn man die Wahrnehmung dafür schärfe und das Thema gezielt angehe. So etwas zwischen Landschaftsaufnahmen zu machen, funktioniere nicht.

Das Geschick, Motive spannend in Szene zu setzen und im richtigen Moment abzudrücken, sind dabei genauso wichtig wie die Kenntnisse rund um die Technik. Mal mit der Spiegelreflex, mal mit der handlichen Bridgekamera unterwegs, darf das Stativ nie bei den Fototouren der „Lichtbildner“ fehlen.

Bei den Zuschauern, die weitaus mehr tolle Fotos zu sehen bekamen, als die bis zu den Sommerferien ausgestellten Bilder, kam das alles bestens an.

Die drei Fotografen sind jedoch nicht nur entlang der Weser auf Motivsuche. Unzählige tolle Schnappschüsse befinden sich noch in ihren Archiven. Bereits vor längerer Zeit geplant, doch dann ins Stocken geraten, ist eine Fortsetzung der Serie mit dem Titel „Landschaft hinter dem Deich“.

Statt der Plakate sollen auch nach „Landschaft am Strom“ die Wände der Kulturmühle als Ausstellungsfläche dienen. Über weitere interessierte Künstler würde sich das Kulturmühle-Team freuen (Telefon  04406/9899797).

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