Berne Unter dem Motto „Berne bringt…“ startete Reinhard Rakow vor zehn Jahren in Warfleth eine Musikreihe, die schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Viele namhafte Künstler konnten der Vorsitzende des Vereins „Kultur vor Ort Berne“ und seine Mitstreiter seitdem in die kleine Kirche am Weserdeich locken. 15 hochkarätige Konzerte sind in diesem Jahr geplant.

Eine ganz besondere Freude war es daher dem Vorstandsvorsitzenden der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, Harald Lesch, dem Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd, Christiane Thürling, sowie Christina Gallimore (Marketing der Bank) das Projekt mit 11 000 Euro unterstützen zu können. Die VR-Stiftung verfolge ausschließlich gemeinnützige Zwecke, so die Vorgabe. Die Förderung der Kultur im ländlichen Raum gehöre dazu und sei bei „Berne bringt…“ ganz besonders gelungen.

Die Wesermarsch sei keinesfalls das verschlafene Nest, als das sie oft dargestellt werde. Zahlreiche Künstler, die die großen Konzertsäle der Elbphilharmonie oder der Londoner Royal Albert Hall füllen, sind in Berne seit einem Jahrzehnt hautnah zu erleben, hieß es anerkennend.

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Lob gab es auch dafür, dass rund die Hälfte der meist schnell vergriffenen Eintrittskarten an Besucher aus der Wesermarsch gehen – obwohl inzwischen Musikfreunde aus Hamburg, Bremen oder Berlin zu den musikalischen Leckerbissen nach Warfleth kommen.

Neben einer Reihe von Freikarten sei der Eintritt für Schüler, Studenten oder Erwerbslose stets kostenlos, so dass der Genuss dieser kulturellen Angebote nicht am Geldbeutel scheitern muss. „Es wäre toll, wenn die Menschen hier erkennen würden, welch hochkarätige Sachen ihnen direkt vor der Haustür geboten werden“, wünschte sich Thürlings, die genau wie ihre beiden Kollegen weiß, dass so etwas viel Geld kostet.

Ohne Sponsoren wäre „Berne bringt…“ nicht möglich. Allein 2000 Euro betragen die Nebenkosten bei jedem Konzert. Sie fallen beispielsweise neben Abgaben an die Künstlersozialkasse, Raummiete, Sonn- und Feiertagszuschlägen oder das Heizen für die Anlieferung, Versicherung und das Stimmen des Flügels an, erklärte Rakow. Er fügte hinzu, dass darin noch nicht einmal das Honorar der Künstler enthalten sei.

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