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Berne Eine ausverkaufte Premiere mit dem ersten abendfüllenden Programm – das ist etwas, wovon viele Künstler sicherlich nur träumen können. Malte und Behrend Ibbeken ist genau dies zusammen mit ihrem Kumpel Titus Schlüter gelungen. Schon seit langem sind die Karten für das Musikkabarett „Selbstdarstellung ist der erste Weg zur Besserung“ am 23. November, 20 Uhr, in der Berner Kulturmühle vergriffen. Und auch für die Zusatzvorstellung zwei Tage später (Beginn: 19 Uhr) gibt es nur noch wenige Restkarten.

Eigentlich war es Ramona Kruse, die den Anstoß gab, verraten die Brüder. Die Vorsitzende des Programmbeirats der Kulturmühle, die genau wie die beiden überaus sportlichen jungen Männer im Stedinger Turnverein aktiv ist, hatte das humorvolle Moderationstalent der beiden gebürtigen Berner bei den Turngalas kennengelernt.

Kurzerhand fragte sie darum vor dem 1. Newcomer-Festival im vergangenen Jahr an, ob Behrend Ibbeken neben der Moderation vielleicht auch zu einem kleinen Auftritt bereit sei. Er war es. Seine Darbietung wurde ein voller Erfolg. Dann kam die Anfrage der Kulturmühle, ob man sich vielleicht vorstellen könnte, ein abendfüllendes Programm auf die Bühne zu bringen, ergänzt Malte Ibbeken.

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„Wir haben uns dafür viel überlegt. Denn die meisten Sachen, die wir in der Familie aufführen, waren nicht konzertreif, nicht das, wofür Leute eine Eintrittskarte kaufen würden“, erklärt Behrend Ibbeken. Der Lehramtsstudent hat in Köln seinem aktuellen Wohnsitz und bereits mehrfach erfolgreich bei „Kunst gegen Bares“ vor viel Publikum sein Talent bewiesen – mal solo und mal mit Kumpel Titus.

Aber die Auftritte hätten stets nur 12 Minuten gedauert. Einen ganzen Abend zu bestreiten sei etwas ganz anderes, betont der 22-Jährige. „Wir wollen uns schließlich nicht nur selbst darstellen, sondern auch Qualität abliefern“, sagt Malte Ibbeken, der inzwischen in Oldenburg lebt und sich als „Geschmacksträger“ mit einem Foodtruck selbstständig gemacht hat. Gemeinsame Termine zu finden, um ein Programm zu erarbeiten, war deshalb auch gar nicht so einfach.

Musik und musikalische Darbietungen bei Familienfeiern gehören für Behrend, Malte und ihre beiden Brüder quasi von Anfang an zum Leben. „Welches Instrument wir lernten, war egal. Nur gar keins ging nicht“, erzählt Behrend, der mit der Geige anfing. „Das muss bei der Einschulung oder kurz davor gewesen sein“, überlegt er.

Schnell entdeckte er jedoch das Klavier, für das sich der drei Jahre ältere Malte zuerst entschieden hatte, für sich, um darauf Lieder aus dem Radio nachzuspielen. Und er wurde immer besser. Heute ist es das Jazzpiano, das ihn besonders begeistert.

Malte Ibbeken hingegen stieg nach zwei Jahren vom Klavier auf Horn und Trompete um. Genug Möglichkeiten, sich an allen möglichen Instrumenten auszuprobieren, gab es im Hause Ibbeken ja zum Glück.

Es sei interessant zu beobachten, wie Leute ticken, machen sich die Brüder in ihrem ersten abendfüllenden Programm über die mediale Welt und die dort gestellten Fragen lustig. Aber auch die vielen, unerwartet stupiden Songs, für die sich junge Leute begeistern, sollen aufs Korn genommen werden. „Wir wollen diese Lieder in ein Genre setzen, das man nicht erwartet“, verrät Malte Ibbeken.

Wie Ballonfahren werde der Abend – der Start sei immer gleich, aber man wisse nie, wo man landet, vergleicht Behrend sein Musikkabarett mit der aus dem Jazz gewohnten Improvisation. Aber auch wenn nicht jedes Wort auswendig gelernt sei, so sei es doch deutlich mehr als bloße Moderation, fügt Malte hinzu.

Insgesamt acht Instrumente werden zum Einsatz kommen und natürlich dürfen auch einige selbst geschriebene Lieder nicht im Repertoire fehlen. Man darf gespannt sein.

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