Berne Tianwa Yang, Vashti Hunter, Elisabeth Champollion, Nina Tichman, Ariadne Daskalakis, Nicholas Rimmer, Jonian Illias Kadesha und viele andere mehr: Wer die Namen hört oder liest, dürfte vermuten, dass von einem Konzertpogramm in den großen Konzertsälen dieser Welt die Rede ist. Weit gefehlt.

Diese Künstler von internationaler Bedeutung treten zwar in der Tat in den großen Zentren auf und werden dort ein ums andere Mal bejubelt, aber die so unterschiedlichen Musiker eint noch etwas anderes: sie alle waren auch schon in der kleinen, aber feinen Konzertkirche am Deich in Warfleth zu Gast. Und diese Aufzählung ist nur ein kleiner Teil von – mindestens in Fachkreisen – wohlbekannten und bewunderten Künstlern, die sich in Warfleth die sprichwörtliche Klinke in die Hand gegeben haben.

Reinhard Rakow, Autor, Künstler und Kritiker, hat diese Menschen in die Wesermarsch gelockt. Und den Besuchern der Konzerte stets unvergessliche Abende beschert. Mit „Berne bringt“ in der Warflether Kirche hat Rakow eine Konzertreihe etabliert, die in Fachkreisen hoch geschätzt wird. Von weit her reisen inzwischen Freunde der klassischen Musik an, um sich an den aufgeführten Werken zu erfreuen.

Zehn Jahre gibt es diese Konzertreihe bereits – ein guter Anlass, um auf die Anfänge zurückzublicken und zugleich ein wenig in die Zukunft zu blicken. Denn Reinhard Rakow ist im positiven Sinne ein Kulturverrückter; er ist der Meinung, dass solche Abende keineswegs nur für ein ausgewähltes Publikum bereichernd sind, sondern für jedermann. Gerade die Berner und Wesermärschler allgemein würde er gern noch viel öfter in der Warflether Kirche begrüßen. Sie halten sich immer noch vornehm zurück.

Warum er das möchte und wie er das erreichen will, darüber wird Reinhard Rakow im Gespräch mit NWZ-Redakteur Torsten Wewer an diesem Mittwoch, 16. Mai, Auskunft geben. Und wo? Natürlich in der Kirche am Deich, Deichstraße 120. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Aber Reinhard Rakow hätte bestimmt nichts dagegen, wenn Interessierte einen kleinen Obolus für die Konzertreihe spenden würden. Und: Es soll kein Expertengespräch werden, sondern Werbung für kulturelle Angebote abseits der Metropolen.

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Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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