Berne 15 Veranstaltungen stehen 2019 auf dem Jahresprogramm von „Berne bringt ...“, der Konzertreihe der Gemeinde Berne. Davon – mit Blick auf die im zweiten Halbjahr geplanten Bücherwochen – allein zehn im ersten Halbjahr. Auch 2019 geben sich in der Konzertkirche Warfleth am Deich wieder hochkarätige Ausführende ein Stelldichein mit anspruchsvollen Inhalten in außergewöhnlichen Formaten.

Aus dem Rahmen des üblichen Konzertbetriebs fallen besonders Termine im Mai und September.

Sonntag, 5. Mai, sollten selbst Tatort-Fans notieren: Dagmar Manzel, die Kommissarin aus dem Tatort „Franken“, mehrfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin, singt und liest an der Seite von Helmut Oehring. Oehring, aufgewachsen als Kind gehörloser Eltern, zählt zu den bedeutendsten und populärsten deutschen Komponisten. An der Warflether Konzertlesung ist er als Komponist, als Vorleser und als Gitarrist beteiligt.

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Literarisches Ballett

Weitere Musiker in Warfleth sind Akkordeonist Felix Kroll und Trompeter Damir Bakicin. Und am Sonntag, 8. September, musizieren und schauspielern das Trio Gaspard und Tänzerin Luka Fritsch B. A. Zimmermanns „Présence“, ein literarisches „Ballet blanc“; eigens für Warfleth stellen die Interpreten dem Ballett Werke von Franz Schubert zur Seite.

In die Rubrik „sehr besonders“ fallen auch die Konzerte des diesjährigen Liederpfingstens mit Sopranistin Ania Vegry (Staatsoper Hannover), Bariton Ronan Collett (Oper Stuttgart) und Pianist Nicholas Rimmer. Stiller Star dieser Konzerte ist nämlich ein historischer Erard-Flügel aus dem Jahr 1835. Nicholas Rimmer hat dem kostbaren Flügel, der europaweit nachgefragt wird, passende Liedprogramme von Lizst, Schumann und Faure auf den edlen Korpus geschrieben.

Auch am Sonntag, 25. August, kommt den Instrumenten wesentliche Bedeutung zu: Ruth Forsbach und Uta Schmitter-Kilsch spielen Bachs Goldbergvariationen, und zwar in Rheinbergs selten zu hörender Version für zwei Klaviere.

Freunde von Streichermusik werden 2019 in Warfleth besonders reich beschenkt. Violinsonaten von Schumann, Bach, Schnittke und anderen werden am Sonntag, 17. März, dargeboten von Niek Baar, dem aktuell meistgeliebten Geiger der Niederlande (am Flügel: Ben Kim); Cellosonaten aus der Feder Schostakowitschs und anderen am Donnerstag, 3. Oktober, von den Weltstars Leonard Elschenbroich, Cello, und Alexej Grynyuk, Klavier.

Streicherformationen

Den reizvollen Zusammenklang von Violine und Cello zelebrieren am Sonntag, 17. November, Cellistin Tanja Tetzlaff und Violinist Florian Donderer.

Überdies machen gleich zwei führende Streicherformationen Warfleth, der „Klassikhochburg der Wesermarsch“, ihre Aufwartung: Am Sonntag, 19. Mai, interpretiert das Minguet-Quartett Werke von Haydn und Mendelssohn bis hin zu Widmans „Jagdquartett“, und am Sonntag, 28. Juli, gestaltet das Asasello-Quartett das Jubiläumskonzert „90 Jahre Günter Berger“ mit der Uraufführung von Werken des Jubilars.

Klaviersonaten

Die legendäre Pianistin Nina Tichman präsentiert am Sonntag, 14. April, das erste von vier Konzerten einer neuen Reihe mit allen Klaviersonaten von Franz Schubert. Der hierzulande bisher „nur“ über die Zusammenarbeit mit Leonard Elschenbroich bekannte, doch im Rest der Welt auch als Virtuose gefeierte Alexej Grynyuk stellt sich am Sonntag, 15. Dezember, mit Werken von Schubert, Liszt und Mussorgsky erstmals einem deutschen Publikum als Solist vor.

Alles andere als Konfektionsware bieten schließlich auch die nächsten beiden Konzerte: Am Sonntag, 3. März, inszenieren Blockflötistin Elisabeth Champollion, Geiger Daniel Sepec und ein international besetztes Barockensemble als Uraufführung „Villa Vivaldi“, ein Programm aus Vivaldi-Concerti und Vivaldi-Antworten der Komponisten Moritz Eggert, Markus Schönewolf und Mark Scheibe.

Für Sonntag. 10. Februar, 17 Uhr, stehen in Warfleth Sternstunden des Liedgesangs auf der Agenda: Begleitet von Eric Schneider, dem deutschen Doyen der Liederpianisten, wird Sopranistin Eva Resch, „der neue Star am So-pranistenhimmel“, Schönbergs bittersüßes „Buch der hängenden Gärten“ zu Gehör bringen – und danach Schuberts „Winterreise“, den größten aller großen Liederzyklen.

Der Eintritt für alle Konzerte kostet standardmäßig 25 Euro. Freien Eintritt haben Schüler, Studenten Auszubildende, Erwerbslose und Geburtstagskinder. Für Anwohner gibt es die „Warfleth-Karte“ und für Erwerbsschwache einen zusätzlichen Sozialtarif. Die Platzvergabe erfolgt nach Bestelleingang. Weitere Informationen gibt es bei Reinhard Rakow unter Telefon  04406/ 920046.


     www.reinhardrakow.de 

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