Berne Ein letztes Mal freute sich Sandra Bohlken am Freitagabend über jeden, der nach sieben Jahren den Weg in die Machbar fand. Viele Menschen aller Altersgruppen nutzten die Gelegenheit, in großer Runde Abschied von der Kreativ-Werkstatt in Bernes Ortskern zu nehmen.

Einige davon sind – so wie Alina und Celina – mit der Machbar aufgewachsen. Die zehn- und zwölfjährigen Mädchen, die fast von der ersten Stunde an dabei waren, hatten extra ihre Machbar-Shirts angezogen. Ihnen gefielen die vielen Freiheiten, dass ihnen immer jemand helfend bei der Umsetzung ihrer Ideen zur Seite stand oder die netten Freundschaften, die dort geschlossen wurden.

Daran, wie verschieden all die Jahre waren, erinnerte eine kurze Diaschau, die den Auftakt des Abends bildete. Stets den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit setzend, reichten die Aktionen von der feuchtfröhlichen PET-Regatta über eine Fahrradwerkstatt bis zu vielen auswärtigen Projekten. Es wurden Klamotten getauscht oder, unter Anleitung, Wände besprüht. Besonders viel Spaß machten die kreativen Treffen für Jedermann, bei denen aus Ausrangiertem Neues entstand. Und natürlich wurden auch viele Partys gefeiert.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sieben Jahre Machbar werden gut in Erinnerung bleiben. Besonders Kreisjugenddiakonin Sandra Bohlken dankte Chris Schellstede, Vorsitzender der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo), für die positive Art, mit der sie stets alle Herausforderungen angehe. Die Machbar sei Vorreiter im nachhaltigen Denken. Es sei toll, dass die Kirche solche Räume biete, sagte er.

Eigentlich sei die Machbar nur für ein Jahr geplant gewesen. Daraus wurden sieben Jahre, dankte Sandra Bohlken all den Ehrenamtlichen, die das ermöglichten, mit einem handgemachten Verdienstkreuz. Ganz besonders groß sei jedoch die Dankbarkeit gegenüber der Vermieterin des Gebäudes an der Lange Straße, Gudrun Sönksen. Bohlken lobte diese als „Frau mit großem Herz“, die viel Geld draufgelegt habe für den „sozialen Tarif“ bei der Miete. Ein Bild mit Spruch aus den immer wieder bunten Schaufensterdekorationen der Machbar wurde der Vermieterin als Andenken überreicht.

Dinge abzuschließen sei gut und die Zahl „Sieben“ eine runde Sache. Die Machbar habe Berne auf jeden Fall ein Stück geprägt. Auch er sei nach jedem Besuch begeistert nach Hause gegangen, so Jochen Dallas als Vertreter der Kirchen der Wesermarsch. „Eigentlich müsste Sandra auch ein Verdienstkreuz bekommen“, sagte der Lemwerderaner Pastor.

Von sozialem Miteinander und Nachhaltigkeit geprägt sein wird die Arbeit an dieser Adresse auch künftig: Feierlich überreichte Sandra Bohlken Bertram Paulsen und Rami Abrahim die Schlüssel für die Räumlichkeiten. Als Projektmitarbeiter der Kreisvolkshochschule werden sie in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter die Räume auch weiterhin für Upcycling-Projekte nutzen.

Mit einem großen Mitbring-Büfett, Rockmusik von Electric Owl und bester Stimmung ließen es am Freitagabend alle Machbar-Fans noch ein letztes Mal bis in den späten Abend so richtig krachen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.