Hartwarderwurp Fünf Musiker aus vier Jahrzehnten, die Musik aus mindestens ebenso vielen Jahrzehnten: Das ist das Motto der Akustik-Band Lyrical Waves, die am Sonnabend in neuer Formation in der Hahnenknooper Mühle auftrat.

„Unsere Band gibt es schon seit etwa zehn Jahren, nur die Bandmitglieder wechseln gelegentlich“, erklärte Bandleader Andreas Plump vor der Veranstaltung. Neu ist der Gitarrist Sven Pelzer. Er ersetzt die Keyboarderin Nathalie Plump, die jetzt in Paris studiert. Zwei Stunden lang spielten die fünf Musiker Songs, die jeder kennt, ohne elektronische Effekthascherei und auf das Wesentliche reduziert. Egal ob Ballade, Pop oder Rock, neu oder alt, leise oder laut, bei den Lyrical Waves ist fast alles vertreten, Songs von Snow Patrol, Razorlight, REM, Pink Floyd, The Who, America, eine selbst geschriebene Ballade und vieles mehr.

Und die fünf Musiker machen es gut. Mit ihren akustischen Gitarren, dem Bass, Piano, Cajon, Vibrandoneon und natürlich mit ihren ausdrucksstarken Stimmen. Alles unplugged.

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„Ist das von der Lautstärke her so okay?“, fragte die Sängerin Nicole Westermann nach dem ersten Lied die rund 35 Zuhörer in der Hahnenknooper Mühle mit dem stilvollen Ambiente. Und da ist es auch nicht schlimm, dass sich Sven Pelzer irgendwann verspielte. „Er hat noch Welpenschutz. Das ist erst sein zweiter Auftritt mit uns“, erklärte die Nordenhamerin sofort dem Publikum.

Der Neuling ist erst seit September Bandmitglied, er fühlt sich bei den Lyrical Waves gut aufgenommen. „Als Matthias und Andreas mich gefragt haben, ob ich mitmachen will, habe ich spontan zugesagt – und es auch noch nicht bereut“, sagte der Elektroniker lachend. Er spielt übrigens auch in der Rock- und Funkband Am I Five.

Rund 25 Songs präsentierten die Lyrical Waves an diesem Abend. Eigentlich war danach vorerst kein weiteres Konzert in der Planung. Das hatte Bandleader Andreas Plump noch am frühen Abend behauptet. Aber schon in der Pause wurden die fünf Musiker ganz spontan für den Auftritt in einem Bremerhavener Autohaus gebucht. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt.

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